Rezept: Asiatische Mango-Möhren Suppe

 

*glutenfrei – laktosefrei – sojafrei – vegan*

 

*Trommelwirbel* Heute gibt es das erste Rezept für euch auf meinem Blog.

Eigentlich müsste das Rezept schwedisch-asiatische Mango-Möhren Suppe heißen! Ich gebe zu, dass es sich etwas verwirrend anhört. Einerseits erinnert es mich an meine Asienreisen – durch Kokosmilch und einen Hauch von Ingwer könnte man meinen (wenn es nicht gerade wieder so kalt wäre), dass man irgendwo auf einem Plastikstühlchen an einer Garküche sitzt und das Treiben auf der Straße beobachtet. Aber wie kommt das Schwedische in den Namen? Nein, der in Schweden so beliebte Zimt kommt nicht in die Suppe. Für mich ist es einfach eine Erinnerung an den Abend, als ich die Suppe zum ersten Mal gegessen habe: Bei einer lieben schwedischen Freundin in Berlin! Ein Abend, an dem über vergangene und anstehende Reisen, Erinnerungen und Erlebnisse unterwegs gequatscht wurde. So ist diese Suppe für mich immer eine Erinnerung an eine wundervolle Zeit und liebenswerte Menschen!

Zutaten:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Charlotte
  • etwas (Kokos-)Öl zum Anbraten
  • 1 Paket Möhren
  • 1 Mango (wenn ihr viel beim Kochen von der Mango nascht, dann eher 1,5 Früchte)
  • ca. 400 ml Wasser zum Kochen
  • ein kleines Stückchen Ingwer (je nach Geschmack)
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • etwas Chili, Salz und ein wenig Pfeffer
  • viel Liebe

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  1. Zunächst werden die Möhren geschält und in Stücke geschnitten.
  2. Danach werden die Zwiebeln und der Knoblauch geschält, gepresst, bzw. kleingehackt und im Kochtopf mit ein bisschen Öl angebraten. Hierfür nehme ich meist Kokosöl, da es so schön geschmacksneutral ist. Sonnenblumenöl oder so etwas in die Richtung geht natürlich auch! Gebt Acht, dass es nicht anbrennt.
  3. Danach werden die Möhren mit in den Topf gegeben und das Ganze wird mit Wasser abgelöscht. Meist gieße ich so viel Wasser hinzu, dass die Möhren bis zu 1/2 – 2/3 bedeckt sind. Nun werden sie fast gar geköchelt.
  4. Währenddessen wird schnell die Mango geschält und in Stücken mit in den Topf gegeben. Auch der Ingwer wandert klein geschnitten in den Topf.
  5. Mit einem Messer piekse ich zwischendurch immer mal in die Möhrenstücke um zu sehen, wie weit sie sind.
  6. Wenn sie recht gar sind, wird alles mit dem Pürierstab zerkleinert. Zieht euch vorher eine Schürze an – das gibt meist eine kleine Sauerei und dauert ein paar Minütchen, bis es gut püriert ist!
  7. Dabei wird die Kokosmilch hinzu gegeben, sodass eine cremige Suppe entsteht. Je nach Geschmack kann die Konsistenz mit Zugabe von etwas Wasser noch flüssiger gemacht werden.
  8. Danach geht es ans Abschmecken. Je nach Lust und Laune kommen Chili, Salz und ein bisschen Pfeffer hinzu. Seid dabei vorsichtig – nach und nach zieht die Suppe noch etwas durch. Nicht, dass es hinterher zu stark gewürzt ist! Für mich gehört in eine Suppe auch immer ein Schuss Essig. Ich nehme für die Suppe meist Reisessig, aber natürlich kann es auch eine andere Sorte sein, die ihr gerade zu Hause habt! Gebt hier Acht, dass ihr beim Asiaten keinen Reisessig mit Weizen erwischt!

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Manchmal kommt noch etwas Honig mit in die Suppe – aber dann hat sich das mit dem veganen Süppchen erledigt. Aber auch hier gilt – ganz nach eurem eigenen Geschmack!

Meine angegebene Menge reicht für 4-5 Personen.

 

Habt viel Freude beim Nachkochen! Berichtet mir gerne von euren Ergebnissen in den Kommentaren!

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Anna

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