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Die Stupa, die einem den Kopf verdreht

Kennt man eine, kennt man alle? Von wegen! Stupas haben allgemein eine besondere Wirkung – als wenn sie jeden schlagartig beruhigen und glücklich machen. Aber die Boudha Stupa hat mir völlig den Kopf verdreht.

Bodnath, Boudha, Boudnath, Bauddhanāth – so viele Namen und Schreibweisen gibt es für diesen einen, einzigartigen Ort.

Die Stupa in Boudha passt in keine Schublade. Einen Katzensprung außerhalb der Innenstadt gelegen, kann es zu den Hauptverkehrszeiten oft bis zu einer Stunde dauern, bis sich das kleine Taxi von Thamel aus bis nach Boudha durchgekämpft hat. Manchmal frage ich mich, ob es nicht schneller wäre, einfach zu laufen. Munter hupen auch hier die Autos um die Wette und die Luft ist genauso voller Staub, wie an fast allen anderen Orten in Nepals Hauptstadt.

Zöliakie trifft auf Kulturschock

Wenn alles schief läuft

Bisher hat es sich so angehört, als wenn es auf meinen Reisen mit dem glutenfreien Essen immer wie am Schnürchen läuft und es nie Probleme gibt? Hier und da konnte ich euch tolle Restaurants und Empfehlungen weitergeben und Supermärkte ans Herz legen, in denen man sich mit glutenfreien Sachen eindecken konnte? Ja, das war bisher auch immer so. Egal, wo ich war, gab es meist von tollen Erlebnissen zu berichten. Auch auf meiner ersten Reise nach Nepal konnte ich vorwiegend positive Erfahrungen sammeln, musste nie hungern, wusste einen riesigen Supermarkt mit glutenfreiem Nachschub in meiner Nähe und eine Gastfamilie, die sich mit meiner Autoimmunkrankheit auskannte und für mich kochte. Aber dann wurde es meinem Schicksal zu langweilig – es konnte ja nicht ewig wie im Bilderbuche weiterlaufen. „Da müssen ein paar Special Effects eingebaut werden“ dachte es sich. Zack, da ging es für mich an die indische Grenze im Süden Nepals.

Wer die Wahl hat hat die Qual: Die Strände auf Sint Maarten / Saint Martin

Zugegeben, es ist ein reines Luxusproblem, wenn man beginnt, über die Schönheit der einzelnen Strände zu philisophieren – aber selbst im Paradies sind manche Ecken halt schöner als andere. Meist ist man nicht so lange auf der Insel, dass man entspannt jeden Tag einen neuen Strand erkunden kann: So verrate ich euch meine liebsten Plätze auf der Insel. Vielleicht ist ja auch euer Traumstrand dabei?

Glutenfreie Packliste

9 Dinge, die bei Zöliakie auf deiner Packliste stehen sollten

Bald geht es wieder los – das große Koffer- bzw. Rucksackpacken steht für die nächsten Reisen an! Und wenn man schon als „normaler“ Mensch oft nicht weiß, was man alles einpacken soll, dann kommt die richtige Herausforderung erst, wenn man sich auf Reisen noch speziell ernähren muss. Neben der ständigen Frage, was man an Klamotten und anderen (vermeintlich) nützlichen Dingen einpacken soll, kommt bei Leuten, die auch nicht alles essen dürfen noch einiges an Fragen dazu. Früher habe ich schon immer vorbildlich und voller Aufregung und Vorfreude meinen Koffer mehrere Wochen vor der Abreise fast fertig gepackt – mit der Zeit hat es sich eher immer mehr zu einem chaotischen Last-Minute Packen entwickelt, wobei alle Sachen, die einem noch einfallen, in den Koffer fliegen und der Koffer auch erst dann geschlossen wird, wenn man vor 10 Minuten schon auf dem Weg zum Flughafen sein wollte. Die folgenden Dinge habe ich meist zu meinem „normalen“ Gepäck im Koffer oder Rucksack.

Low Budget im Luxusparadies

Die besten Dinge im Leben sind immer doch die, die man nicht kaufen kann!

Ganz ehrlich? Wenn ich an St. Maarten denke, denke ich im ersten Moment an alles andere, als an einen typischen Low Budget-Urlaub, in dem man mit möglichst wenig Geld eine Menge erleben kann. Das Essen ist nicht gerade günstig und die Supermarktpreise toppen unsere europäischen um einiges. In Philippsburg gibt sich ein Juwelier dem nächsten die Klinke in die Hand und die Megayachten liegen im Hafen und strahlen im glitzernden Wasser um die Wette.

Aber auch für denjenigen, der nicht sein komplettes Budget an einem Tag auf den Kopf hauen möchte, hat die Insel genug zu bieten.

Glutenfrei auf der Papirøen

Kopenhagen Street Food

Food Markets sprießen in den letzten Jahren gefühlt wie Pilze aus dem Boden – auf alten Zechengeländen, abgelegenen In-Vierteln. Wenn sie hier meist nur temporär zu bestimmten Terminen gastieren, hat sich der Food Market auf der Papierinsel in Kopenhagen zu einer dauerhaften Institution entwickelt. Papirøen – an der Aussprache scheitert es schon. Also bleiben wir doch einfach bei Paper Island oder eben Papierinsel.

Generell verschlagen einem die Preise auf diesen hippen Foodmärkten mit seinen bunten und ausgefallenen Fahrzeugen oft die Sprache. Anders ist das auf der Papierinsel nicht – wir sind in Kopenhagen!

Kathmandu, meine Hass-Liebe

Wenn ich früher an Nepal gedacht habe, kamen mir kitschige Bilder des von der Sonne angestrahlten Mt. Everest in den Sinn. Atemberaubende Landschaften, unberührte Natur, Frauen in Saris und einer Tikka auf der Stirn, saftige Reisfelder, Gebetsfahnen, die im Wind wehen, Buttertee und genügsame Yaks, die sich durch die Berge schleppen, verrückte Sadhus mit fettigen Dreadlocks, Stupas und wachsame Augen, die einen still von den Stupas aus beobachten. Und Armut. All das war „mein“ Nepal, das ich mir in meinen (Tag)-Träumen zusammengesponnen habe. In meinen Gedanken war ich vorher schon oft da und bin durch die chaotischen Straßen Kathmandus gelaufen.

Glutenfrei auf… St. Maarten!

(Glutenfrei) Unterwegs in der Karibik

Saint Martin oder doch St. Maarten? Eine Insel, zwei Länder, der einzige Platz auf der Welt, an dem sich die Niederlande und Frankreich eine Landesgrenze teilen und auf dem die ankommenden Flugzeuge so nah über den Strand fliegen, dass man meint, man könne sie am Bauch kitzeln.

In Philippsburgs Frontstreet reiht sich ein Juwelier an den nächsten und wechselt sich hier und da mit einem Souvenirladen ab. Bei den Verkäufern kommt Resignation auf, wenn man ihr Super-Sonderangebot von 70 % off auf den Preis der ausgestellten Schmuckstücke ausschlägt. Ein schmiedeeisernes Tor ist der Eingang in eine kleine süße Seitengasse „Old Street“. Kleine Galerien, in Pastelltönen angestrichene Häuschen, kitschig pink blühende Bougainvillen, eine belgische Chocolaterie, süße Geschäftchen und am Ende das kleine „Au Petit Cafe“ warten hier und zeigen, dass Philippsburg auch noch andere Dinge als Juweliere und angetrunkene amerikanische Kreuzfahrtgäste zu bieten hat.

Nepal: (M)ein Morgen in Pashupatinath

Die Sonne brennt vom Himmel und trocknet die Pfützen des Regens vom Abend zuvor. Ich irre von Bouddha kommend etwas durch die Straßen, die mich zum Bagmati-Fluss führen. Baustellen neben saftig grünen Reisfeldern, fieser Staub und Abgase, die einem ins Gesicht pusten. Kühe gucken einen träge kauend von der gegenüberliegenden Straßenseite an.

Meine glutenfreien Highlights in Nepal

Wie es generell mit dem Reisen mit Zöliakie in Nepal aussieht, habe ich euch in einem meiner letzten Artikel verraten – heute geht es um die Orte, an denen man auch einmal unbeschwert essen gehen kann. Es soll nicht immer Dal Bhat oder geschnibbeltes Gemüse sein? Dann schaut doch einmal bei Madhav in Pokhara oder in einem Newari-Restaurant in Kirtipur vorbei!