Europa

Glutenfrei durch… Madrid

Meine Tipps für die spanische Hauptstadt

Ende Januar hat es mich für einen Kurztrip nach Madrid gezogen. Und wenn ich Kurztrip sage, meine ich das auch: 1,5 Tage sind auf jeden Fall viel zu wenig für die wundervolle spanische Hauptstadt. Viel zu lange war ich nicht mehr in Spanien – das ist mir bei diesem Besuch wieder bewusst geworden.

Breite Prachtstraßen mit tollen Gebäuden, der Retiro Park im Sonnenschein mit seinem kleinen gläsernen Schloss in der Mitte, der atemberaubende Ausblick von der Dachterrasse des Círculo De Bellas Artes mit einem Gläschen Weißwein in der Hand, ein Besuch in der Markthalle von San Miguel, Churros mit dickflüssiger Schokosoße zum Frühstück – all das ist Madrid für mich in der kurzen Zeit geworden.

Glutenfrei am Flughafen München

Meine Tipps für Reisende mit Zöliakie

An Flughäfen ist es manchmal noch eine größere Herausforderung, etwas Glutenfreies zu finden, als generell im Alltag oder auf Reisen schon. Wenn wir ehrlich sind, gibt es an Flughäfen oft nicht so die riesige Auswahl an Restaurants – schon gar nicht für uns Allergiker. Meist findet man nur Bäckereien oder Kioske, an denen man schnell etwas für auf die Hand bekommt – speziell glutenfreie Sachen stehen da selten zur Auswahl!

Meist bin ich erst so spät am Flughafen, dass ich es vor dem Abflug gar nicht mehr schaffe, mich in Ruhe hinzusetzen, um etwas zu essen. Wenn ich aber viel zu früh da bin, freue ich mich, wenn ich sicher weiß, dass ich in dem ein oder anderen Flughafenrestaurant doch noch etwas Glutenfreies zu Essen bekomme, oder zumindest die Gerichte so angepasst werden können, dass ich sie ohne Probleme und vor allem ohne Sorgen essen kann.

Glutenfrei durch… Düsseldorf

Meine (glutenfreien) Lieblingsplätze – Teil 1

Viele denken nur an die Königsallee, Rheinkirmes und vielleicht den Japantag, wenn sie Düsseldorf hören. Aber die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens kann viel mehr als das! Düsseldorf hat so viel zu bieten. Von den verschiedenen Stadtteilen, die alle ihren eigenen Charakter und Charme haben, tollen Museen und Ausstellungen, den einzigartigen Bauwerken im Medienhafen bis hin zu langen Spaziergängen am Rheinufer. Erst wollte ich nur einen Artikel über meine liebsten glutenfreien Cafés und Restaurants in der Stadt schreiben, die ich hier so gerne besuche. Es gibt aber so viele tolle Orte, die man trotz oder gerade wegen seiner Zöliakie besuchen kann, so dass es zu schade wäre, alle in einen Artikel zu quetschen. So nehme ich euch nun mehrmals mit auf einen Kurztrip an die wunderschöne Stadt am Rhein.

Der perfekte Ausgangspunkt für einen gluten- und laktosefreien Urlaub im Unterengadin

Wir haben noch mitten in der Nacht. Obwohl ich todmüde bin, blinzle ich immer mal wieder durch meine verschlafenen Augenlider, um zu sehen, ob die Sonne schon aufgeht. Aber außer weißen Wolken sehe ich nicht viel draußen. So kuschle ich mich noch einmal ein – eigentlich möchte ich auch gar nicht aufstehen, so bequem ist das Bett.

Gestern Abend bin ich erst spät angekommen und habe gar nicht richtig sehen können, in welch einer spektakulären Kulisse das Hotel Bellaval liegt. Hinter den satten grünen Wiesen und Wäldern blitzen die schneebedeckten Gipfel der Schweizer Alpen hervor. Direkt hinter dem Hotel ist die Seilbahnstation, so dass man bequem in wenigen Minuten in Motta Naluns ist. Fußläufig ist auch der Bahnhof zu erreichen – besser könnte die Lage wohl kaum sein.

Ein Wochenende in der glutenfreien Ferienregion Scuol – Samnaun – Val Müstair

Ich sitze in der Bahn von München aus und bin ganz schön abenteuerlustig – ohne meinen glutenfreien Lebensmittelvorrat, den ich sonst immer im Gepäck habe, geht es nach Scuol ins wunderschöne Engadin. Ok, ich habe eine Packung Kekse dabei, aber auch nur, weil ich auf der Fahrt immer etwas zum Naschen brauche. Weder das obligatorische Brot, was sonst immer mitkommt, noch Kräcker, Nudeln oder Nüsse sind dieses Mal im Koffer. Und was mich noch mehr dabei verwirrt, ist, dass ich noch nicht einmal ein mulmiges Gefühl habe. Seelenruhig sitze ich hier und lasse die wunderschöne Landschaft an mir vorbeiziehen, bis irgendwann die Sonne hinter den Bergen verschwindet. Ich denke noch nicht einmal daran, dass irgendetwas mit dem Essen in den kommenden Tagen schiefgehen könnte. Mit solch einem beruhigten Gefühl bin ich wirklich noch nie verreist!

Es geht in die gluten- und laktosefreie Ferienregion Scuol – Samnaun – Val Müstair im Unterengadin in der Schweiz.

Glutenfrei durch…Bologna

Willkommen im glutenfreien Paradies!

Früher musste ich immer an Spaghetti Bolognese denken, wenn ich Bologna gehört habe. Traurig habe ich aber festgestellt, dass es die eigentlich gar nicht gibt. Traditionell werden hier Tagliatelle mit Ragu, einer Hackfleischsoße, gegessen. Auch wenn es enttäuschend ist, ist und bleibt Spaghetti Bolognese wohl nur eine Erfindung von Miracoli.

Bologna hat mehre Spitznamen. „La dotta“: Die Gelehrte – eine der ältesten Universitäten Europas und möglicherweise der Welt ist hier beheimatet. „La rossa“: Die Rote – das erfährt man spätestens, wenn man einen Blick auf die Stadt wirft. Unendlich scheint das Meer aus roten Ziegeln und Dachpfannen der Häuser zu sein, wenn man von San Luca aus in das Tal schaut. Und dann noch „la grassa“: Die Fette. Vielleicht ist der Name nicht gerade schmeichelhaft, aber er beschreibt die Stadt so gut, wie es kein anderer könnte.

Meine liebsten glutenfreien Ecken in der Heimat

Bisher habe ich immer nur über meine Erlebnisse berichtet, die ich mit dem glutenfreien Essen in der weiten Welt gesammelt habe. Aber auch in der Heimat gibt es so viele leckere und glutenfreie Ecken. So muss man manchmal gar nicht so weit reisen, um neue glutenfreie Restaurants und Cafés zu entdecken.

Heute stelle ich euch meine liebsten glutenfreien Plätze in Recklinghausen vor. Mitten im Ruhrgebiet gelegen ist das Städtchen gar nicht so langweilig, wie man meinen mag. Besonders die kleine Altstadt hat mein Herz erobert. Kleine Boutiquen mit süß dekorierten Schaufenstern in Fachwerkhäusern wechseln sich mit gemütlichen Cafés und Restaurants ab. Auch im Rest der Stadt lohnt es sich mal, seinen Blick von den Schaufenstern zu lösen und die teilweile wunderschön restaurierten Giebel zu bewundern. Nein, das Ruhrgebiet ist gar nicht so hässlich, wie man vielleicht denken mag.

Glutenfrei auf der Papirøen

Kopenhagen Street Food

Food Markets sprießen in den letzten Jahren gefühlt wie Pilze aus dem Boden – auf alten Zechengeländen, abgelegenen In-Vierteln. Wenn sie hier meist nur temporär zu bestimmten Terminen gastieren, hat sich der Food Market auf der Papierinsel in Kopenhagen zu einer dauerhaften Institution entwickelt. Papirøen – an der Aussprache scheitert es schon. Also bleiben wir doch einfach bei Paper Island oder eben Papierinsel.

Generell verschlagen einem die Preise auf diesen hippen Foodmärkten mit seinen bunten und ausgefallenen Fahrzeugen oft die Sprache. Anders ist das auf der Papierinsel nicht – wir sind in Kopenhagen!

Glutenfrei durch… Kopenhagen

Willkommen im glutenfreien Schlemmerland!

Meine vorherige Recherche hat mich schon so in Vorfreude versetzt, so dass ich nur einen klitzekleinen Vorrat eingepackt habe – das Meiste davon wurde schon auf der Bahnfahrt zum Flughafen und dem Flug aufgefuttert. Durch die Erfahrungsberichte, die online zu finden waren, habe ich mir Kopenhagen als kleines Paradies für Menschen mit Zöliakie vorgestellt.

Ein glutenfreier Kurztrip nach Portugal

 

Wie ich in meinen Tipps für eine glutenfreie Reiseplanung beschrieben habe, suche ich immer schon vor einer Reise nach Restaurants oder Bäckereien, die ein spezielles glutenfreies Angebot auf ihrer Speisekarte haben, das ich probieren kann. In Porto ist dieser Plan vorher nicht so ganz aufgegangen. Entweder habe ich nicht genügend gesucht, oder es gibt einfach kein spezielles glutenfreies Restaurant, das man mit seiner Zöliakie besucht haben sollte. Im Kopf schwirrte mir nur herum, dass McDonalds auch in Portugal glutenfreie Burger im Angebot hat. Mit genügend Vorrat, für den Fall, dass ich nichts Glutenfreies  finden sollte, ging es also los.