Reisegeschichten

Happy Birthday Schweiz!

Der Nationalfeiertag in der Schweiz: Jubel, Trubel, Feuerwerk!

Habt ihr schon einmal den Nationalfeiertag in der Schweiz erlebt? Noch nicht? Dann streicht euch im kommenden Jahr schon einmal den 01. August im Kalender an – oder malt eine kleine Schweizer Flagge hinein: Die ist an dem Tag allgegenwärtig!

Es fühlt sich so an, als wenn am ersten August die ganze Schweiz feiert. Alles ist so lebendig. Wie eine richtige Geburtstagsfeier halt so ist – nur ohne Kerzen auspusten, Papphütchen und Konfetti! Dafür aber mit einer Menge Feuerwerk und Schweizfähnchen.

Die Stupa, die einem den Kopf verdreht

Kennt man eine, kennt man alle? Von wegen! Stupas haben allgemein eine besondere Wirkung – als wenn sie jeden schlagartig beruhigen und glücklich machen. Aber die Boudha Stupa hat mir völlig den Kopf verdreht.

Bodnath, Boudha, Boudnath, Bauddhanāth – so viele Namen und Schreibweisen gibt es für diesen einen, einzigartigen Ort.

Die Stupa in Boudha passt in keine Schublade. Einen Katzensprung außerhalb der Innenstadt gelegen, kann es zu den Hauptverkehrszeiten oft bis zu einer Stunde dauern, bis sich das kleine Taxi von Thamel aus bis nach Boudha durchgekämpft hat. Manchmal frage ich mich, ob es nicht schneller wäre, einfach zu laufen. Munter hupen auch hier die Autos um die Wette und die Luft ist genauso voller Staub, wie an fast allen anderen Orten in Nepals Hauptstadt.

Low Budget im Luxusparadies

Die besten Dinge im Leben sind immer doch die, die man nicht kaufen kann!

Ganz ehrlich? Wenn ich an St. Maarten denke, denke ich im ersten Moment an alles andere, als an einen typischen Low Budget-Urlaub, in dem man mit möglichst wenig Geld eine Menge erleben kann. Das Essen ist nicht gerade günstig und die Supermarktpreise toppen unsere europäischen um einiges. In Philippsburg gibt sich ein Juwelier dem nächsten die Klinke in die Hand und die Megayachten liegen im Hafen und strahlen im glitzernden Wasser um die Wette.

Aber auch für denjenigen, der nicht sein komplettes Budget an einem Tag auf den Kopf hauen möchte, hat die Insel genug zu bieten.

Kathmandu, meine Hass-Liebe

Wenn ich früher an Nepal gedacht habe, kamen mir kitschige Bilder des von der Sonne angestrahlten Mt. Everest in den Sinn. Atemberaubende Landschaften, unberührte Natur, Frauen in Saris und einer Tikka auf der Stirn, saftige Reisfelder, Gebetsfahnen, die im Wind wehen, Buttertee und genügsame Yaks, die sich durch die Berge schleppen, verrückte Sadhus mit fettigen Dreadlocks, Stupas und wachsame Augen, die einen still von den Stupas aus beobachten. Und Armut. All das war „mein“ Nepal, das ich mir in meinen (Tag)-Träumen zusammengesponnen habe. In meinen Gedanken war ich vorher schon oft da und bin durch die chaotischen Straßen Kathmandus gelaufen.

Kopenhagen – eine Reise in die Stadt mit viel Hygge und Smørrebrød

Das Gewitter von der vergangenen Nacht hat sich verzogen und die Sonne blinzelt durch das Fenster – ein perfekter Tag um die süßesten Ecken der dänischen Hauptstadt zu entdecken. Man könnte sich tagelang nur treiben lassen. Wenn du nicht so viel Zeit hast, helfen dir meine persönlichen „Kopenhagen Highlights“ vielleicht weiter.

Ein Tag in Ayutthaya – eine Reise in eine andere Zeit

Wir haben morgens früh. Ich trete vor die Tür. Wie eine Wand schlägt mir die schwüle Hitze entgegen – die Dusche hätte ich mir sparen können.

Per Skytrain geht es zum Demokratie-Denkmal in Bangkok. Es ist Rushour – so wie eigentlich den ganzen Tag und die ganze Nacht. Hupen, Bremslichter, TukTuks soweit das Auge reicht.

Von hier oben aus der Skytrain kann man es schön beobachten. Sie ruckelt laut Fahrplan pünktlich über die Gleise und verschwindet schnell hinter der Kurve, als wenn das ganze Verkehrschaos der Megacity gar nicht da wäre.

Und dann war da noch die Bimmelbahn…

Mit der nostalgischen Linie 1 bis an den Strand von Foz do Douro

 

Bei einem Städtetrip denkt man selten an den Strand – hängt wahrscheinlich schon mit dem Namen zusammen. Aber in Porto ist das anders – die süße Stadt kann nämlich beides. Stadt und Strand.

Ich sitze vor einer Kathedrale (nicht so selten in Porto) und warte, dass sich die hölzerne Bahn krächzend um die Kurve schiebt. Mit einem Waggon ist sie recht überschaulich – und damit auch ihre Plätze. Die kleine Traube an Menschen wird nervös, als sich etwas auf den Schienen tut. Die kleine sandfarbene Bahn kommt den kleinen Hügel empor und spuckt zunächst die Fahrgäste aus, die sie mitgebracht hat. Der Fahrer steigt aus und an der anderen Seite wieder ein, damit wieder es in entgegengesetzter Richtung weiter gehen kann. Dass sich die Leute gegenseitig nicht weg schubsen, wundert mich dann doch irgendwann, so wuselig wird es, wenn es heißt „alle einsteigen“. Beim Fahrer wird gezahlt und wer Glück hat, bekommt noch einen Sitzplatz am Fenster in Flussrichtung.

Meine 10+3 Highlights für Istanbul

Wenn ich an meine Besuche in Istanbul zurück denke, denke ich vor allem an tolle Momente in einer entspannten Atmosphäre. In einer solchen Megastadt muss man von Anfang an den Stress ausblenden und sich treiben lassen. Man darf sich von der Hektik einfach nicht mitreißen lassen und sollte den Tag gemütlich in seinem Tempo angehen – dann kann auch ein Kurztrip in die Metropole am Bosporus Entspannung bedeuten. Neben den typischen touristischen Highlights wie der Hagia Sophia, der Blauen Moschee, dem Deutschen Brunnen und wie sie alle heißen, machen für mich auch besondere Momente oder Erlebnisse eine Stadt aus – und davon gibt es in Istanbul ganz schön viele.

Ein Spaziergang durch Portos Altstadt

Die kleinen, verwinkelten Gässchen, die sich bergauf, bergab durch die Altstadt von Porto schlängeln, haben ihren ganz eigenen Charme. Wenn man gerade noch auf dem weiten Platz der Freiheit stand und die Jugendstilhäuser bestaunt hat, könnte man meinen, dass man hier in einer anderen Stadt ist. Nur ein paar hundert Meter am Fuße der Sé Cathedral ticken die Uhren irgendwie anders. In Porto geht es eh gemächlicher als anderswo zu, aber in den Gässchen scheint die Zeit manchmal still zu stehen. Hier und da sind die gegenüberliegenden Häuser so nah aneinander gebaut, dass man mit ausgebreiteten Armen beide Hausfassaden anfassen könnte.