Glutenfreie Packliste

9 Dinge, die bei Zöliakie auf deiner Packliste stehen sollten

Bald geht es wieder los – das große Koffer- bzw. Rucksackpacken steht für die nächsten Reisen an! Und wenn man schon als „normaler“ Mensch oft nicht weiß, was man alles einpacken soll, dann kommt die richtige Herausforderung erst, wenn man sich auf Reisen noch speziell ernähren muss. Neben der ständigen Frage, was man an Klamotten und anderen (vermeintlich) nützlichen Dingen einpacken soll, kommt bei Leuten, die auch nicht alles essen dürfen noch einiges an Fragen dazu. Früher habe ich schon immer vorbildlich und voller Aufregung und Vorfreude meinen Koffer mehrere Wochen vor der Abreise fast fertig gepackt – mit der Zeit hat es sich eher immer mehr zu einem chaotischen Last-Minute Packen entwickelt, wobei alle Sachen, die einem noch einfallen, in den Koffer fliegen und der Koffer auch erst dann geschlossen wird, wenn man vor 10 Minuten schon auf dem Weg zum Flughafen sein wollte. Die folgenden Dinge habe ich meist zu meinem „normalen“ Gepäck im Koffer oder Rucksack.

  1. „Bitte an den Koch“ in der jeweiligen Landessprache

Als Sicherheit habe ich immer noch gerne die „Bitte an den Koch“ in der jeweiligen Landessprache dabei. Auch, wenn man meint, dass man alles verständlich erklärt hat, muss das nicht heissen, dass der Koch es auch so aufgefasst hat. Die kleinen ausdruckbaren Kärtchen sind immer eine kleine Sicherheit, dass auch keine Missverständnisse aufkommen. Gerne benutze ich die Karten von Celiactravel.

  1. Toast Bags und/oder ein paar Stücke Backpapier

Um ehrlich zu sein, finde ich den Geschmack von fertig eingeschweißten glutenfreien Broten oft nicht so doll – aufgebacken schmeckt es dann oft aber schon viel besser. Extra Toaster für glutenfreies Gebäck findet man aber in den wenigsten Hotels und Apartments. Entweder röste ich das Brot in einer Pfanne an, oder benutze Toastbags, damit keine glutenhaltigen Krümel im Toaster an mein Brot kommen. Wenn man sich Brötchen aufbacken (lassen) möchte, hilft es auch, wenn man einfach ein paar Stückchen sauberes Backpapier bei hat, um das glutenfreie Brot zu schützen. Und das Gute daran ist: So viel Platz nimmt das ja nicht weg!

  1. Tupperdose

Hier kann man unterwegs und auch bei Tagestouren seine Snacks einpacken – so matschen geschmierte Brote oder geschnittenes Obst und Gemüse nicht so die Tasche voll.

  1. Verpflegung für den Flug oder die Fahrt

Gerne backe ich mir, bevor es los geht einen ganzen Packen voller Waffeln oder Muffins. Die kann man super auf der Fahrt und dem Flug essen und auch noch ein paar Tage später snacken. Sonst kommt alles mit, was schmeckt: Obst, geschnibbeltes Gemüse, glutenfreie Süßigeiten und Cracker, Nüsse, Weingummi oder Trockenobst.

Bei manchen Fluggesellschaften könnt ihr mit Zöliakie Übergepäck beim Handgepäck beantragen, damit ihr eure ganzen zusätzlichen Lebensmittel, die ihr auf dem Flug braucht, mitnehmen könnt. Versucht es doch bei eurem kommenden Flug – Nachfragen kostet nichts!

  1. Snacks für zwischendurch

Zusätzlich zu den Sachen, die ich für den Flug und die Anreise schon eingepackt habe, kommen immer noch für zwischendurch Sachen mit, die einen im Notfall über Wasser halten.

  1. Vorrat an Brot

Besonders für den ersten Morgen sollte man einen kleinen Vorrat an Brot bei haben. Und wenn man nicht sicher ist, ob man vor Ort glutenfreies Brot findet, sollte dementsprechend mehr oder weniger zusätzlich mitgenommen werden.

  1. Ärztliches Attest

Ich wurde in den ganzen Jahren noch nie danach bei einer Anreise gefragt, warum ich all die zusätzlichen Lebensmittel, manchmal Mehl und wegen der Laktoseintoleranz auch laktosefreie Milch dabei habe. Aber irgendwann ist immer das erste Mal und so habe ich, um auf Nummer Sicher zu gehen, immer eine Bescheinigung auf Englisch von meinem Hausarzt dabei, womit attestiert wird, dass ich Zöliakie und Laktoseintoleranz habe und somit auf spezielle Lebensmittel angewiesen bin.

  1. Kamillentee

Wenn man unterwegs dann doch mal kein Glück hatte, und einen fiese Bauchschmerzen quälen, habe ich immer einige Beutel Kamillentee im Gepäck.

  1. Kleine Wärmflasche (nur, wenn ich länger weg bin)

Wenn der Kamillentee zum Einsatz kommt, dann ist auch meist die Wärmflasche nicht weit. Wenn die nicht mehr ins Gepäck passt, tut es aber auch eine Plastikflasche, die man im Notfall mit heißem Wasser füllen kann.

  1. Zusätzlich für die Laktoseintoleranten:

Oft ist es schon ganz schön kniffelig, glutenfreie Dinge zu bestellen, dann möchte ich nicht noch zusätzlich mit der Laktoseintoleranz anfangen. Da ist es ganz angenehm, wenn man einfach seine Lactase Tabletten, oder Pulver dabei hat. Bei den meisten Fluggesellschaften ist es auch nur möglich entweder ein glutenfreies ODER laktosefreies Meal zu bestellen – so kommt das Lactasepulver auch hier meist schon zum Einsatz.

Wie ihr euch allgemein auf eure „glutenfreie“ Reise vorbereiten könnt, habe ich euch hier aufgeschrieben. Und was ihr unterwegs alles beachten könnt,was euch das Reisen einfacher macht, findet ihr hier.

 

Bei Barbara von Coeli News gibt es ein Sprachquiz, wie man „glutenfrei“ auf verschiedenen Sprachen sagt. Bestimmt eine guteVorbereitung für eure nächste Reise, oder wüsstet ihr auf Anhieb, was glutenfrei auf Tschechisch heisst?

 

Was darf in eurem Koffer nicht fehlen, wenn es auf eine Reise oder in den Urlaub geht? Erzählt mir gerne in den Kommentaren davon!

 


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Anna

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