Meine persönlichen Highlights, die auf keiner Mauritiusreise fehlen dürfen

Erst sollten es meine 5 Highlights für meine absolute Lieblingsinsel im indischen Ozean werden, dann waren es 10. Nachdem ich dann nochmal mein Reisetagebuch und meine Fotos durchgesehen hatte, war ich bei 15 Lieblingsorten- und Erlebnissen, die in meinen Augen zu einer Mauritiusreise dazu gehören. Und nun habe ich eine Trilogie daraus gemacht.

Leugnen kann ich es wohl kaum, wie sehr dieses wundervolle Land es mir angetan hat. Ein kleines Fleckchen auf der Landkarte im Indischen Ozean, 9.277,22 km von Zuhause entfernt. Tagelang könnte ich meine Fotos durchstöbern um mich an unvergessliche Momente und Begegnungen zu erinnern. Unbeabsichtigt liegt ein Lächeln auf meinen Lippen, wenn ich in Gedanken noch einmal durch die Gassen der Märkte laufe, mein tägliches Kokoswasser schlürfe, hier und da ein Schwätzchen halte, mich im Linksverkehr mit dem Mietwagen im Stockdunklen durch Port Louis kämpfe und meine Füße im schneeweißen Pulversand verbuddel oder eine heiße Tasse Tee während eines Regenschauers auf einer Teeplantage trinke. Es fühlt sich alles so leicht an, als wenn ich meinen Alltagsstress am Flughafen abgegeben hätte.

Du warst noch nie auf Mauritius? Dann komm doch in Gedanken schon mal mit. Ich zeige dir meine Lieblingsorte und vielleicht stehen sie dann bald ganz weit oben auf deiner Bucketlist für die nächsten Reiseziele.

 

1. Besuche Märkte. Am besten so viele wie möglich. Und das ist gar nicht so schwer, da eigentlich jeden Tag auf der Insel irgendwo Markttag ist. Unterhalte dich mit den Händlern, trinke frisches Kokoswasser, sauge die vielen Eindrücke auf und entdecke Gemüse, das du bestimmt noch nie zuvor gesehen hast. Lass dich von den vielen bunten Stoffen und verzierten Saris verzaubern. Falls du noch Küchenbedarf wie Töpfe und Geschirr brauchst, dann bist du hier auch gut aufgehoben. Besonders haben es mir die Märkte in Port Louis, Quatre Bornes und Goodlands angetan. Achtung: Erkundige dich vorher, ob Kleidungs- oder Lebensmittelmarkt an „deinem“ Markttag ist – in manchen Städchen (z.B: in Godlands) wechseln die sich nämlich ab.

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2. Verbringe Zeit mit den Locals und lass dich von ihrer Freundlichkeit anstecken. Ich habe selten freundlichere, offenere und stolzere Menschen auf meinen Reisen kennen gelernt als hier. Was kann es Schöneres geben, als ein herzliches Lächeln, an das man noch Monate später gerne zurück denkt. Vielleicht liegt es auch daran, dass man selbst Tag für Tag strahlend aus dem Bett klettert und sich wahnsinnig auf jeden einzelnen Tag freut – wahrscheinlich steckt man sich gegenseitig mit seiner Zufriedenheit an.

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3. Verbringe entspannte Tage an den Local Beaches. Es muss nicht immer der Hotelstrand sein. Pack deine Strandtasche und entdecke wunderschöne Fleckchen und beobachte das unbeschwerte Treiben der Einwohner mit Picknick und BBQ (meine Empfehlung: La Cuvette und Mon Choisy). Du wirst auch bestimmt nicht verhungern – überall gibt es kleine Strandbuden, die von kleinen Snacks bis zu richtigen Menüs alles zaubern können. Und auch der Eismann kündigt sich schon durch seine schaurige Melodie, die aus einem englischen Krimi stammen könnte, aus der Ferne an. Für Menschen mit Zöliakie gibt es viel Seafood, Reis und natürlich frische Fruchtsäfte! Steck deine Füße in den schneeweißen Sand und genieße den Blick auf das Meer, das in den verschiedensten Blautönen schimmert. In den Morgenstunden glänzt das Wasser oft türkis-grün – fast schon ein wenig kitschig.

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4. Genieße Sonnenuntergänge. Such dir ein Plätzchen am Strand, lass deinen vergangenen Tag Revue passieren und verliere dich in deinen Gedanken. Mal einfach dasitzen und die Ruhe genießen – wann hat man da sonst schon Zeit für? Du, der Sonnenuntergang und das Meeresrauschen – mehr braucht man manchmal gar nicht. Besonders eindrucksvoll finde ich die Sonnenuntergänge in der Nähe der kleinen Strandtempelchen, wenn Kerzen und Räucherstäbchen angezündet werden – als wenn den Gottheiten eine Gute Nacht gewünscht wird. Aber ganz ehrlich: Bei so einem Ausblick können nicht nur die Ganeshas und Hanumans (Elefanten- und Affengötter) gut schlafen.

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5. Lass dich durch Port Louis treiben und entdecke die verschiedenen Gesichter der Stadt. Mauritius hat nicht nur wunderschöne Strände und Nationalparks – auch die Hauptstadt hat einiges zu bieten. Von Tempeln, lokalen Märkten, Museen, Cafés und Restaurants bis zu einer riesigen Shoppingmall an der Waterfront gibt es hier alles. Hochhäuser stehen neben kleinen Holzbüdchen – Port Louis hat seinen eigenen Charme.

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Anna

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