Porto

Und dann war da noch die Bimmelbahn…

Mit der nostalgischen Linie 1 bis an den Strand von Foz do Douro

 

Bei einem Städtetrip denkt man selten an den Strand – hängt wahrscheinlich schon mit dem Namen zusammen. Aber in Porto ist das anders – die süße Stadt kann nämlich beides. Stadt und Strand.

Ich sitze vor einer Kathedrale (nicht so selten in Porto) und warte, dass sich die hölzerne Bahn krächzend um die Kurve schiebt. Mit einem Waggon ist sie recht überschaulich – und damit auch ihre Plätze. Die kleine Traube an Menschen wird nervös, als sich etwas auf den Schienen tut. Die kleine sandfarbene Bahn kommt den kleinen Hügel empor und spuckt zunächst die Fahrgäste aus, die sie mitgebracht hat. Der Fahrer steigt aus und an der anderen Seite wieder ein, damit wieder es in entgegengesetzter Richtung weiter gehen kann. Dass sich die Leute gegenseitig nicht weg schubsen, wundert mich dann doch irgendwann, so wuselig wird es, wenn es heißt „alle einsteigen“. Beim Fahrer wird gezahlt und wer Glück hat, bekommt noch einen Sitzplatz am Fenster in Flussrichtung.

Ein glutenfreier Kurztrip nach Portugal

 

Wie ich in meinen Tipps für eine glutenfreie Reiseplanung beschrieben habe, suche ich immer schon vor einer Reise nach Restaurants oder Bäckereien, die ein spezielles glutenfreies Angebot auf ihrer Speisekarte haben, das ich probieren kann. In Porto ist dieser Plan vorher nicht so ganz aufgegangen. Entweder habe ich nicht genügend gesucht, oder es gibt einfach kein spezielles glutenfreies Restaurant, das man mit seiner Zöliakie besucht haben sollte. Im Kopf schwirrte mir nur herum, dass McDonalds auch in Portugal glutenfreie Burger im Angebot hat. Mit genügend Vorrat, für den Fall, dass ich nichts Glutenfreies  finden sollte, ging es also los.

…ODER: Wie mich ein älterer Herr zum Weinen brachte

Es ist morgens früh, kurz vor 8. Die Sonnenstrahlen blitzen schon durch die kleinen Sträßchen und verraten, dass es ein schöner Tag wird. Trotzdem ist es noch so frisch. Eingepackt mit dickem Schal laufe ich die 3 Straßen vom Hotel zum Markt. Verfallen soll er sein und sich der Besuch nicht wirklich lohnen, hieß es in manchen Bewertungen, die ich vorher online gelesen habe. Aber ich gebe Märkten immer gerne selbst die Chance mich zu verzaubern.