Mit Bus, Bahn & Flugzeug quer durchs Land: Aber glutenfrei!

Eins sollte man nicht unterschätzen: Peru ist riesig! Fast dreimal so groß wie Deutschland. Und ja, ich muss zugeben, dass ich die Distanzen auf der Karte zu Beginn der Reiseplanung einfach unterschätzt habe! Von Lima nach Cusco, weiter zum Titicacasee und dann noch nach Arequipa – klang in meinem Kopf nach einer entspannten, klassischen Rundreise.

Ein breiter Zebrastreifen auf einer sechsspurigen Straße in Lima, von oben aus einem Hochhaus fotografiert.

Ist es an sich auch, aber schnell wird klar: von A nach B zu kommen, ist nicht „mal eben“ gemacht. Fahrzeiten werden in Stunden, manchmal in Tagen oder in Nächten gezählt. Die Wahl des passenden Verkehrsmittels ist nicht nur eine Budgetfrage, sondern hängt ebenso davon ab, wie viel Zeit man mitbringt. Plant man möglichst schnell ans Ziel zu kommen? Oder möchte man unterwegs so viel wie möglich vom Land erleben? Und ja, auch das Thema Sicherheit spielt bei der Wahl des Verkehrsmittel eine Rolle – wir haben unsere vorherige Planung vor Ort einmal komplett über den Haufen geworfen!

Wenn Route und Verkehrsmittel irgendwann feststehen, bleibt für mich trotzdem noch eine entscheidende Frage offen: Wie sieht es unterwegs eigentlich mit der (glutenfreien) Verpflegung aus? Gerade auf längeren Strecken, bei denen man mehrere Stunden – manchmal sogar einen (halben) Tag – unterwegs ist, wird das schnell zum zentralen Thema. Mit Zöliakie reist man eben nie ganz spontan! Gibt es an Bord spezielle Allergikermenüs? Muss man sie vorab anmelden? Oder sollte man sich lieber selbst versorgen? Und darf ich meine eigenen Snacks überhaupt problemlos mitnehmen? All die Fragen kläre ich in diesem Beitrag.

Ein TukTuk auf einer Straße in Peru.

Unsere Route:

  1. Lima – Cusco: Flug mit LATAM
  1. Cusco – Aguas Calientes/Machu Picchu: Bus + Bahn (PeruRail)
  1. Cusco – Puno: Titicaca-Train (PeruRail)
  1. Puno – Arequipa: Bus (Cruz del Sur)
  1. Arequipa – Lima: Flug mit LATAM

1. Die Entscheidung gegen den Mietwagen

Obwohl ich normalerweise total gern mit dem Mietwagen unterwegs bin und es liebe, spontan anhalten zu können, unabhängig und in seinem ganz eigenen Tempo unterwegs zu sein, habe ich mich in Peru bewusst dagegen entschieden. Schon bei der Vorbereitung hatte ich schnell das Gefühl, hier nicht selbst am Steuer sitzen zu wollen.

Neben vielen begeisterten Roadtrip-Berichten gab es eben auch andere Erfahrungen: dichter, teils chaotischer Verkehr, schwierige Straßenverhältnisse und Berichte über dubiose Polizeikontrollen. Meine größte Hürde an der ganzen Sache war aber wahrscheinlich die Sprachbarriere. Allein der Gedanke, im Falle einer Panne, eines Unfalls oder bei einer Kontrolle nicht richtig kommunizieren zu können, hat bei mir schon vorab für ein mulmiges Gefühl gesorgt.

Mich würde jedoch interessieren: Seid ihr in Peru selbst gefahren? Würdet ihr es wieder tun? Berichtet gerne in den Kommentaren davon!

Man sieht eine Person am Lenkrad eines PKW. Man sieht nur die rechte Hand am Steuer.

2. Inlandsflüge – schnell von A nach B

Peru verfügt über ein gut ausgebautes nationales Flugnetz. Neben LATAM Airlines fliegen beispielsweise auch Sky Airline und JetSMART zahlreiche Ziele innerhalb des Landes an. Neben dem Flug von Lima nach Cusco sind wir später auch von Arequipa zurück nach Lima geflogen – beide Male waren wir mit LATAM sehr zufrieden!

Dreh- und Angelpunkt ist bei Flügen fast immer Lima. Und genau das sollte man bei der Planung beachten: Nicht jede Verbindung ist direkt möglich. Selbst Strecken, die auf der Karte relativ nah wirken – etwa von Juliaca (für den Titicacasee) nach Arequipa – führen oft über Lima. Das bedeutet Umsteigen, Wartezeit und manchmal weniger Zeitersparnis als gedacht. Ein Vergleich mit Bus- oder Zugverbindungen lohnt sich daher durchaus. Für manche Strecken bieten sich Inlandsflüge in Peru jedoch wirklich an. Gerade wenn die Reisezeit begrenzt ist. Die Distanzen sind gewaltig – zwischen Lima und Cusco liegen Hunderte Kilometer, mit dem Bus wären das gut 22 bis 24 Stunden Fahrt. Mit dem Flugzeug dauert es etwa eine Stunde.

Preislich funktionieren die Airlines ähnlich wie in Europa: Der Grundpreis ist oft attraktiv, das Gepäck lassen sich die Fluggesellschaften jedoch dann gut bezahlen!

Glutenfreie Verpflegung bei LATAM (Kurzstrecke)

Positiv überrascht hat mich der Service an Bord bei LATAM. Anders als auf vielen Kurzstrecken in Deutschland und Europa wurde hier noch kostenloses Wasser und ein Snack verteilt – und der war sogar glutenfrei! Passend zu Peru gab es Quinoa-Riegel – sogar mit dem Symbol der durchgestrichenen Ähre. Ein kleiner, glutenfreier Glücksmoment.

Dennoch würde ich mich nicht ausnahmslos darauf verlassen, dass man an Bord ausreichend versorgt wird. Man kann nie wissen, was unterwegs passiert: Bei Verspätungen, Flugänderungen oder Annullierungen kann auch der beste Quinoa-Riegel nicht viel ausrichten. Heißt: Immer zusätzlich glutenfreie Verpflegung dabeihaben! Obst, Riegel, Nüsse oder andere Leckereien gehören für mich ins Handgepäck. Immer, ohne Ausnahme!

3. Bahn – der Weg ist das Ziel

Das Bahnnetz in Peru ist begrenzt und die Züge sind hier weniger alltägliches Transportmittel als vielmehr touristisches Erlebnis. Besonders bekannt sind die Strecken rund um Cusco, etwa in Richtung Machu Picchu oder weiter in den Süden nach Puno und von da aus weiter nach Arequipa. Neben PeruRail bietet auch Incarail die beliebte Strecke zwischen Cusco und Machu Picchu an. Wir haben uns auf zwei Strecken für PeruRail entschieden.

3.1 Cusco – Aguas Calientes/Machu Picchu – Cusco

Die meisten Züge nach Machu Picchu starten nicht direkt im Zentrum von Cusco. Je nach Saison geht es ab Poroy (etwa 20–30 Minuten außerhalb) oder – deutlich häufiger – ab Ollantaytambo im Heiligen Tal, rund 1,5 bis 2 Stunden von Cusco entfernt los. Viele Reisende steigen in Ollantaytambo zu, besonders wenn sie ohnehin einige Tage im Heiligen Tal unterwegs waren.

Für den Transfer vom Zentrum Cuscos (Bahnhof Wanchaq) nach Ollantaytambo bietet PeruRail jedoch auch praktische Kombitickets an. Ein Bus bringt einen direkt nach Ollantaytambo, wo man nahtlos in den Zug nach Aguas Calientes umsteigt – alles zeitlich aufeinander abgestimmt und ohne zusätzliche Organisation.

Welche Klasse?

Expedition: Der Expedition ist die einfachste und günstigste Variante – bequem, mit großen Fenstern, meist inklusive Wasser oder Tee. Snacks und weitere Getränke können an Bord gekauft werden. Man kann aber problemlos seine eigene Wegzehrung mitbringen! Und das würde ich euch auch raten! Es gibt doch nichts Besseres, als bei einer malerischen Zugfahrt seine glutenfreien Lieblingssnacks zu naschen!

Vistadome: Der Vistadome bietet größere Panoramafenster, teilweise auch im Dachbereich, noch bequemere Sessel, sowie inkludierte Snacks und Getränke. Die Snacks werden in einem kleinen Karton gereicht – tatsächlich waren alle glutenfrei! Auch hier gab es wieder Quinoariegel, Quinoakekse und etwas Schokolade. Dazu gibt es an Bord ein Unterhaltungsprogramm inkl. Tanz, Musik und Modenschau – fast schon wie auf einer Kaffeefahrt!

Hiram Bingham: Wer es so richtig luxuriös mag, kann die Strecke mit dem Hiram Bingham zurücklegen – inklusive Gourmet Lunch (auf der Hinfahrt) oder Dinner (auf der Rückfahrt), Barwagen und einem entsprechenden Preisniveau von rund $600 je Strecke und Person! Nach vorheriger Anmeldung wird auch auf mögliche Unverträglichkeiten Rücksicht genommen – glutenfreie Gerichte sind kein Problem.

Ein kleiner Pappkarton mit Snacks aus Quinoa steht auf einem Tisch.

Achtung Abzocke?

Man sollte beachten, dass auf dieser Strecke sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt strenge Gepäckregeln gelten: im Zug ist nur Handgepäck bis maximal 8 kg pro Person zugelassen. PeruRail wirbt jedoch damit, dass man weiteres Gepäck kostenfrei in Ollantaytambo abstellen und auf dem Rückweg wieder abholen kann.

Bei uns lief das leider nicht wie geplant: Aufgrund von Baumaßnahmen ließ uns der Shuttlebus bereits eine Station vor Ollantaytambo raus, sodass wir unsere Koffer nicht wie angekündigt dort abgeben konnten. Also hieß es: Die Koffer müssen mit in den Zug genommen und dann beim ersten Halt in Ollantaytambo abgegeben werden – da wäre ausreichend Zeit. War aber nicht! Auf einmal hieß es, dass wir nun das zusätzliche Gepäck bezahlen müssten, weil wir die Koffer ja nicht abgeben könnten. Zusätzlich sollten 25 $ pro Gepäckstück und Strecke berechnet werden – bei zwei Koffern für Hin- und Rückfahrt also 100 $ extra.

Auf der Hinfahrt habe ich so lange diskutiert, dass wir am Ende nichts zahlen mussten – ein kleiner Erfolg, aber echt nervenaufreibend. Auf der Rückfahrt waren die Mitarbeiter weniger einsichtig und hielten irgendwann nur noch wortlos das Kartenlesegerät hin. Für mich wirkte das leider wie reine Abzocke. Und ja, auch der Kundenservice war alles andere als hilfreich. Hier bekam man nur Erklärungen, warum die Teilstrecke gesperrt und nicht mit dem Bus befahrbar ist – warum man als Kunde dann doppelt und dreifach zahlen soll, wurde bis heute nicht geklärt. Leider hat diese Erfahrung die gute Stimmung auf der Hin- und auch auf der Rückfahrt ziemlich getrübt.

Bedeutet: Falls ihr großes Gepäck nicht mit nach Aguas Calientes nehmen möchtet, gebt es am besten bereits in Cusco ab. Hier findet ihr mehrere Luggage Storages in der Altstadt, die rund um die Uhr geöffnet haben. So könnt ihr eure Bahnfahrt garantiert mehr genießen!

3.2 Cusco – Puno (Titicaca-Express)

Der Titicaca-Express bringt einen von Cusco nach Puno – die Fahrt ist ein echtes Erlebnis und weit mehr als nur eine Verbindung zwischen zwei Orten. Sie dauert rund zehn Stunden. Die Fahrt ist pure Entschleunigung. Man sitzt in einem nostalgischen Speisewagen mit großen Panoramafenstern, trinkt Tee und schaut einfach nur hinaus. Lesen, Alpakas und Lamas in der Ferne beobachten, sich unterhalten, oder einfach mal nichts tun. Es fühlt sich ein bisschen wie eine Zeitreise an. Hier ist der Weg das Ziel und nicht das Ankommen in Puno selbst.

Die Landschaft zieht langsam vorbei: weite Hochebenen, schneebedeckte Gipfel, kleine Häuser in der Ferne. Am La Raya Pass auf über 4.300 Metern legt der Zug einen Stopp ein – zum Shoppen, Beine vertreten und durchatmen. Im Barwagen wird dazu für Unterhaltung gesorgt: Pisco Sour verkosten, Live-Musik, Tänze und natürlich die obligatorische Modenschau dürfen hier nicht fehlen.

Der Ausblick auf eine weite Landschaft in Peru von dem hintern Waggon einer Bahn.
Zwei Schälchen mit Snacks. Frittierte Bananenscheiben sind in einer Schale und in der anderen geröstete Maiskörner.

Glutenfreies Essen im Titicaca-Express

Auf dieser Strecke ist es möglich, vorab glutenfreies Essen zu bestellen. Einfach per Mail an den Kundenservice wenden, fertig! Während ich wegen der Gepäcksache unheimlich vom Kundenservice enttäuscht war, hat die Bestellung des Special-Meals reibungslos funktioniert. Die Bestätigung kam schnell und auch an Bord war das Thema unproblematisch: Das Zugpersonal fragte direkt bei der Abfahrt noch einmal nach – von da an lief alles automatisch. Ganz selbstverständlich wurde das Menü während der gesamten Fahrt entsprechend angepasst – sowohl das 3-Gänge-Menü als auch der Snack zur Kaffeezeit. So konnte ich mich wie jeder andere Gast einfach zurücklehnen und die Fahrt genießen. Mit Zöliakie echter Luxus!

P.S.: Natürlich hatte ich dennoch eigene Snacks und etwas Verpflegung bei. Ganz nach dem Motto: Besser haben als brauchen!

Man sieht das Innere eines Zugwaggons in einem sehr nostalgisch-luxeriösen Stil.

4. Überlandbus – Günstige Alternative

Überlandbusse sind in Peru eine sehr praktische Möglichkeit, größere Strecken zurückzulegen. Das Streckennetz ist gut ausgebaut und verbindet selbst Orte, die man per Flugzeug nur schwer oder gar nicht erreicht. Gerade auf langen Distanzen sind Busse oft deutlich günstiger als Inlandsflüge oder Bahnfahrten, was sie für Reisende mit kleinem bis mittlerem Budget attraktiv macht. Gleichzeitig bieten einige Anbieter einen erstaunlich hohen Komfort: feste Sitzplätze, großzügige Beinfreiheit, strukturierte Abläufe. Man sollte jedoch bedenken, dass die Strecken oft lang sind. Sehr lang! Viele nutzen Nachtfahrten, um sich so eine Übernachtung zu sparen und am nächsten Tag an einem neuen Ort aufzuwachen bzw. auszusteigen.

Wichtig ist, auf seriöse Anbieter zu setzen und nicht am falschen Ende zu sparen. Ich nehme eins vorweg: Anbieter gibt es wie Sand am Meer! Da sieht man schnell den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Aufgrund von vielen positiven Bewertungen in verschiedensten Reiseforen, haben wir uns für Cruz del Sur entschieden. Auch wenn das Personal richtig unfreundlich war, war zumindest der Bus in einem makellosen Zustand. Zumindest das, was man als Fahrgast sehen konnte. Tickets können bequem vorab online gebucht werden – wirklich praktisch.

Glutenfrei im Bus?

Im Bus gab es kein Essen und keine Snacks – man war also auf die eigene Verpflegung angewiesen. Am Busbahnhof gab es mehrere Kioske, die Klassiker wie Getränke, Chips, Kekse, etwas Obst und Backwaren verkauft haben. Ich würde mich jedoch nicht darauf verlassen, dass es hier glutenfreie Sachen gibt und rate euch, genügend Vorrat mitzubringen!

Meine persönliche Horrorfahrt

Leider habe ich mich auf der Fahrt von Puno nach Arequipa so unwohl gefühlt, dass wir am nächsten Tag alle weiteren Reisepläne über den Haufen geworfen und neu geplant haben. Eigentlich hatten wir von Arequipa aus noch weitere Strecken per Bus geplant. Von Arequipa sollte es weiter nach Nazca, Ica, Paracas und dann nach Lima gehen. Doch nach dieser Erfahrung haben wir unseren Reiseplan komplett geändert und sind stattdessen nach Lima geflogen. Aber warum? Fast durchgehend wurde auf der Fahrt die Geschwindigkeit überschritten, was man im Bus durch ein nerviges Piepen mitbekam. In der Dunkelheit wurde auf engen und kurvigen Straßen am laufenden Band überholt, im letzten Moment wurde ruckartig gebremst, um dann wieder zum Überholen anzusetzen. Schon nach kurzer Zeit saß ich völlig angespannt da und habe die Stunden gezählt, bis wir endlich ankamen. Ich habe mich selten so unsicher gefühlt, wie auf dieser Fahrt. Am nächsten Tag ging die Meldung eines schweren Busunglücks durch die lokale Presse – bei einem anderen Anbieter, aber auf einer vergleichbaren Strecke – mit zahlreichen Todesopfern. Für mich war da klar: Einmal und nie wieder!

Bedeutet: In der Theorie sind Überlandbusse eine tolle Alternative zu Flug & Bahn. Sie sind erschwinglich, verbinden viele Orte miteinander und sind meist bequem. Ich kann nicht einschätzen, wie meine Erfahrung gewesen wäre, wenn unsere Fahrt nicht zum Großteil am Abend in der Dunkelheit gewesen wäre oder wenn wir im Doppeldeckerbus unten gesessen hätten. Möglicherweise hätte ich es bei Tageslicht nicht als so gefährlich wahrgenommen – aber da ist jeder Mensch anders. Sollte ich noch einmal vor der Entscheidung stehen, würde ich nur noch kürzere Strecken mit dem Bus zurücklegen und auf Fahrten am Abend oder in der Nacht verzichten.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder seid begeistert von den Busfahrten in Peru? Berichtet gerne in den Kommentaren davon!

Ein schwarzer Doppeldeckerbus auf einem Parkplatz in Peru.

5. Uber – für kurze Strecken

Eins vorweg: Während man in Lima, Cusco und Arequipa Uber problemlos buchen kann, wird der Service beispielsweise nicht in Puno angeboten. Das sollte man bei seiner Planung berücksichtigen. Sonst kann ich euch Uber besonders für kürzere Strecken innerhalb nur ans Herz legen!

Die Preise sind im Vergleich zu Europa günstig, die Bezahlung läuft nach Wunsch digital und man erspart sich teils nervige Preisverhandlungen. Auch das Thema Sicherheit hat Uber hier mitgedacht: Um eine Fahrt zu starten, benötigt man hier einen vierstelligen Pin, den man dem Fahrer zu Beginn der Fahrt nennen muss – erst dann geht es los! Dazu besteht die Möglichkeit, die ganze Zeit von Uber getrackt zu werden und während der Fahrt alle Gespräche aufzeichnen zu lassen. Sollte man zu lange an einem Ort verweilen oder stark von der geplanten Route abweichen, erkundigt sich die App, ob noch alles in Ordnung ist.

Aber Achtung: Manche Uberfahrer versuchen dennoch ihr Glück! Auch bei Uber gibt es entsprechende Maschen, die man immer im Hinterkopf haben sollte. Wir haben eine solche Erfahrung in Cusco gemacht – hier hatten wir über die App eine Tour mit mehreren Zwischenstopps ins heilige Tal gebucht. Der Fahrer kam auch wie vereinbart, fing jedoch an mit uns zu verhandeln, als wir gerade im Auto saßen. Da sich die Fahrt für ihn nicht lohnen würde, müsste er mehr Geld für die Tour nehmen – mehr als das Doppelte. Auch die Uber-App wollte er nicht nutzen und das Geld bar von uns haben. Die Situation haben wir Gott sei Dank nicht als gefährlich empfunden, aber dennoch war es sehr unangenehm! Ich empfehle euch, auf entsprechende Deals nicht einzusteigen. Wartet lieber ein wenig länger, bis ihr einen vertrauenswürdigen Fahrer gefunden habt! Und ja, ich würde beim Einsteigen (zumindest bei längeren Touren) immer gezielt nachfragen, ob der Fahrer mit der Nutzung der App und dem angezeigten Preis einverstanden ist.

Es kann auch vorkommen, dass der gebuchte Fahrer bereits vorher schreibt, dass er für eine entsprechende Fahrt mehr Geld haben möchte – hier müsst ihr für euch abwägen, ob es euch das Wert ist oder ihr lieber die Fahrt storniert und einen neuen Fahrer bucht.

VW-Käfer in Cusco, Peru auf einer Straße mit Kopfsteinpflaster.

Reisen in Peru bedeutet, Entfernungen neu zu denken. Man lernt schnell, realistischer zu planen und Strecken nicht zu unterschätzen. Die Entscheidung für ein Verkehrsmittel ist immer ein Abwägen zwischen Zeit, Budget, Erlebnis – und Sicherheit.

Plant ihr eine Reise nach Peru oder wart selbst schon einmal da? Habt ihr noch weitere Tipps oder Fragen? Berichtet mir gerne in den Kommentaren davon! Falls ihr auf der Suche nach glutenfreien Restauranttipps in Lima seid, findet ihr meinen Beitrag hier.

Folgt ihr mir eigentlich schon auf Instagram und Facebook? Ich freue mich, wenn wir uns auch da vernetzen!

Eure Anna ♥

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