• NRW, Deutschland.

Q & A Zöliakie

Titelbild Blogbeitrag Diagnose Zöliakie

Die Zöliakie Diagnose

So wird Zöliakie festgestellt

Ich werde so oft gefragt, wie Zöliakie eigentlich festgestellt wird und wie ich selbst gemerkt habe, dass ich davon betroffen bin. Oft sagen mir Bekannte, dass sie auch das Gefühl hätten, Weizen nicht gut zu vertragen. Seitdem sie glutenfrei essen, ginge es ihnen besser. Ob sie wohl auch Zöliakie haben könnten, werde ich oft gefragt.

Die Digital Health Heroes Awards 2019

Die Preisverleihung 2019

Auch in diesem Jahr wurden am letzten September-Wochenende zum vierten Mal in Folge im Rahmen des diesjährigen Allergiekongresses in Hannover die Digital Health Heroes Awards durch MeinAllergie-Portal verliehen.

In verschiedenen Kategorien werden hier Jahr für Jahr „besonders gelungene Kommunikations- und Informationsangebote zu Allergien“ – aber auch „nicht-allergisch bedingte Nahrungsmittelunverträglichkeiten, sowie Differenzialdiagnosen“ geehrt.

Reisevorbereitungen leicht gemacht mit der Schär App

Der perfekte Partner für deine Reiseplanung – und den Alltag mit Zöliakie

[Der Beitrag enthält Werbung für Schär.]

 

Vorbereitung ist ja bekanntlich immer die halbe Miete, bevor es auf die große (und natürlich auch auf die kleine) Reise geht. Dazu gehört nicht nur, genügend Vorräte in den Koffer zu packen, sondern auch die Recherche, wo man vor Ort glutenfreie Lebensmittel oder Restaurants findet, die auch Gerichte für Zöliakiebetroffene zaubern.

Reisepläne 2018: Wohin zieht es euch?

„Glutenfreie“ Bloggerinnen verraten ihre Reisepläne

Bei mir standen die ersten Reisepläne für dieses Jahr relativ schnell fest. Während ich die ersten Wochen des Jahres noch in München war, habe ich zu Hause direkt die ersten Flüge für dieses Jahr gebucht. Wie immer hat eher mein Herz als mein Bauch entschieden, wo es hingehen soll.

Relativ spontan war ich in der vergangenen Woche schon für knappe zwei Tage in Madrid! Hach, was soll ich sagen? Ich war schlagartig verliebt. Die breiten Straßen mit wunderschönen Prachtbauten, der Retiro Park im strahlenden Sonnenschein, glutenfreie Churros mit dicker Schokosoße und ein atemberaubender Blick von der Dachterrasse vom Círculo de Bellas Artes werden mir noch lange ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn ich in der kommenden Zeit daran zurückdenke.

Glutenfrei essen gehen

Achtung, hier können sich Spuren von Gluten verstecken!

In meinem letzten Artikel habe ich euch meine Tipps für euren glutenfreien Restaurantbesuch verraten. Aber habt ihr euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, wo sich überall Spuren von Gluten verstecken oder sich einschleichen können? Auch wenn sich das Personal in einem Restaurant oder Café gut mit der Zubereitung glutenfreier Gerichte auskennt oder speziell glutenfreie Sachen wie Pasta, Pizza oder Kuchen angeboten werden, hake ich immer noch genau nach, wie das Essen nun genau zubereitet wird.

Auch wenn ich mir manchmal wie eine kleine Nervensäge vorkomme, frage ich lieber ein Mal zu viel, als ein Mal zu wenig nach, wenn es um die Bestellung und Zubereitung von glutenfreiem Essen geht – unbewusst und ungewollt können sich einfach viel zu viele kleine Fehler einschleichen.

Glutenfrei essen gehen: Tipps für den glutenfreien Restaurantbesuch

Worauf muss ich achten?

Oft herrscht Unsicherheit, wenn man sich in Restaurants und Cafés nach glutenfreien Gerichten erkundigt. Das gilt in der Heimat genauso wie auf Reisen!

Nicht selten bekommt man als Antwort, dass keine Milch enthalten sei, oder man hört Sätze wie: „Ach, dann lassen wir die Nüsse einfach weg“. Ich muss zugeben, dass ich das ein oder andere Mal schon verzweifelt dagesessen habe – im Nachhinein muss ich bald schon wieder über all die Antworten schmunzeln. Aber all der Humor bringt einem in der jeweiligen Situation auch kein glutenfreies Gericht auf den Tisch.

So stelle ich euch heute eine kleine Checkliste vor, an der man sich bei der Bestellung und Auswahl seines Restaurants orientieren kann, damit man ein paar Anhaltspunkte und auch noch einmal im Hinterkopf hat, was man alles hinterfragen sollte.

Wow-Momente, für die sich das Reisen mit Zöliakie lohnt

Wenn ich über meine Reisen mit Zöliakie nachdenke, denke ich im Nachhinein Gott sei Dank vor allen Dingen immer an die positiven und tollen Momente, die ich gerade wegen der Erkrankung erleben durfte. Wie ihr spätestens seit dem Blogartikel in der vorletzten Woche wisst, kann mit der glutenfreien Ernährung unterwegs auch manchmal so einiges schiefgehen. Aber wie es so oft im Leben ist, bleiben einem besonders die schönen Momente im Gedächtnis, an die man auch gerne noch Jahre später zurückdenkt.

Blogger verraten ihre glutenfreien „Negativ-Highlights“

In den vergangenen Jahren habe ich auf meinen Reisen mit Zöliakie ganz schön viel erlebt. Vor allen Dingen waren es positive Erlebnisse, von denen ich euch so gerne hier berichte. Aber ich möchte auch gar nicht verschweigen, dass auch mal etwas schieflaufen kann. Auch wenn ich euch durch meine Geschichten und Erfahrungen mit glutenfreier Ernährung in der ganzen Welt vor allen Dingen Mut geben möchte, trotz der Zöliakie die Welt zu bereisen, liegt es mir aber auch am Herzen, ganz ehrlich zu zeigen, dass auch bei mir und auch meinen „glutenfreien“ BloggerkollegInnen nicht immer alles wie am Schnürchen klappt.

Gedanken zu meinen ersten Reisen mit Zöliakie

Über meine Reiseanfänge und den Sprung ins kalte Wasser

In der letzten Zeit komme ich immer wieder ins Grübeln, wenn ich über meine Reisen nachdenke. Über meine Reisen mit Zöliakie. Ich frage mich, ob ich ein wenig verrückt oder leichtsinnig bin, so manche Länder zu besuchen, in denen Zöliakie ein absolutes Fremdwort ist. Trotzdem lasse ich mich immer und immer wieder auf dieses kleine Abenteuer ein. Lange Zeit habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, ob ich vielleicht anders sein könnte, als andere Betroffene, die wegen ihrer Krankheit nicht einfach so ihre Koffer packen und die Welt erkunden.

Glutenfreie Lieblingsreiseziele

So oft werde ich danach gefragt, welches mein liebstes glutenfreies Reiseziel ist. Natürlich denke ich gerne an Skandinavien, die Schweiz oder die Niederlande. Aber immer noch träume ich von meiner Zeit vor sieben Jahren in Mexiko. Während zu Hause die Tortillas meist zu einem großen Teil aus Weizenmehl bestehen, konnte ich mich dort morgens in den Tortillerias mit einem Berg an Mais-Tortillas eindecken. Noch warm in Papier eingepackt, war es immer ein kleines Fest, das Päckchen zu öffnen und innerhalb kürzester Zeit alles aufzufuttern. Auf den Märkten habe ich mich in die kleinen Maistaschen verliebt, die mit einer schwarzen Bohnenpaste gefüllt waren. Oder Nachos. Oder Reis mit Bohnensoße. Es müssen nicht immer die glutenfreien Ersatzprodukte sein, die einem in Erinnerung bleiben, sondern oft verzaubert einen schon die Landesküche, die von Natur aus glutenfrei ist. Damals war meine Laktoseintoleranz noch stärker und ich erinnere mich heute noch daran, dass man auch in den kleinsten Cafés laktosefreie Milch für seinen Kaffee bekam – mein kleines persönliches Paradies.