Das solltest du in Paris nicht verpassen!

Paris, die Stadt der Liebe und unzähligen Sehenswürdigkeiten. Die meisten Besucher haben nur wenige Tage, an denen sie möglichst viel entdecken möchten – ganz typisch für den klassischen Städtetrip eben. Klar, dass da der Besuch der bekannten Sehenswürdigkeiten wie Eiffelturm, Arc de Triomphe, Louvre oder Notre-Dame ganz oben auf dem Programm stehen. Mir geht es da meist nicht anders. Trotzdem hat sich in den vergangenen Jahren die Art, eine Stadt zu entdecken, verändert. Anstatt möglichst viele Museen und typische Sehenswürdigkeiten abhaken zu können, freue ich mich heute besonders über schöne Plätze, die ich unterwegs eher zufällig entdecke, tolle Restaurants und Cafés und darüber, wenn ich die Atmosphäre der Stadt aufsaugen kann. Natürlich dürfen dabei die typischen Fotospots nicht fehlen – die Mischung macht’s wie so oft!

Auch wenn ich viele der typischen Paris-Attraktionen liebe (ja, ich kann mich nicht am Eiffelturm sattsehen!), macht wie so oft das alltägliche Leben den ganz besonderen Charme der Metropole aus! Treiben lassen, genießen, alles auf sich wirken lassen.

Versteht mich nicht falsch – auch ich habe bei jeder Reise oder jedem Städtetrip eine To Do-Liste für jeden Tag und habe ein gewisses Konzept, was ich sehen möchte. Auf meiner Bucket List finden sich Sehenswürdigkeiten genauso wie tolle Restaurants und Cafés (natürlich glutenfrei!) gleichermaßen wieder. Aber um ehrlich zu sein, sind im Nachhinein die schönsten Momente und Entdeckungen jedoch immer die, die man gar nicht wirklich geplant hat. Das Glitzern der Sonne auf dem Wasser der Seine, der Glücksgriff in einem Vintage-Laden oder der Plausch mit der Austernhändlerin auf dem Wochenmarkt vor der Haus- bzw. Hoteltür.

Heute verrate ich euch meine Tipps, wie ihr die Stadt noch besser kennenlernen und möglichst viel von dem besonderen Charme aufsaugen könnt:

  1. Besuche einen Wochenmarkt

Wochenmärkte haben für mich immer eine ganz besondere Anziehungskraft. Egal, ob in der Heimat oder Ferne. Frische Lebensmittel, lokale Produkte, bunte Farben, Gerüche und der ein oder andere Plausch – hier findet das echte Leben statt!

Wochenmärkte gibt es in Paris wie Sand am Meer – 69 Stück sollen es sein! Da könnte man ja schon Tag für Tag quasi ein Wochen- und Bauernmarkthopping einplanen. Wir hatten das große Glück, einen Markt direkt vor der Haustür zu haben und uns vor der Heimfahrt noch einmal mit frischem Obst eindecken zu können. Neben frischen Lebensmitteln gibt es oft auch Stände mit fertigen Gerichten (leider nicht unbedingt glutenfrei), Haushaltswaren und den ein oder anderen Stand mit Kleidung – perfekt, um Last-Minute Souvenirs und Wegzehrung zu shoppen.

  1. Genieße die Aussicht (kostenlos!)

Wahrscheinlich stehen die Aussichtsplattformen des Arc de Triomphe, Tour Montparnasse oder des Eiffelturms schon längst auf deiner Wunschliste?

Für diesen Besuch hatte ich mir die Aussichtsterrasse des Tour Montparnasse auf meinen Plan geschrieben. Aufgrund des Zeitmangels musste der Programmpunkt jedoch von der Liste gestrichen werden. Im Nachhinein bin ich sogar recht happy darüber – so hatte ich mehr Zeit dafür, die Terrassen des La Fayette und Printemps Haussmann zu entdecken! Beide kann ich euch auf jeden Fall ans Herz legen – nicht nur die Glaskuppeln sind in beiden Gebäuden einzigartig, sondern auch der Blick über die Stadt. Und das Beste daran ist: Der Besuch kostet nichts!

  1. Vintage Shopping in Marais

Während viele Paris zunächst mit den großen Marken, die auf der Champs Elysees vertreten sind, in Verbindung bringen, ist die Stadt jedoch auch ein absolutes Vintage-Shopping-Paradies! Besonders der Bezirk Marais ist für seine 2nd Hand- und Vintageläden bekannt. Hier kann man seltene Stücke und teilweise Schnäppchen ergattern – aber wie so oft bei diesen Sachen muss man dabei Glück haben. Das Angebot ist von Laden zu Laden unterschiedlich – in einigen ist die Qualität besser, in anderen sieht man den Stücken ihr Alter schon etwas mehr an.

  1. Probiere dich durch das kulinarische Angebot

Wer so viel unterwegs ist und Schritte sammelt, muss sich natürlich auch stärken. Paris hat ein unfassbar großes kulinarisches Angebot – auch glutenfrei! Meine liebsten glutenfreien Cafés habe ich euch in diesem Beitrag verraten! In Restaurants gibt es besonders zur Mittagszeit immer tolle Angebote – da bekommt man ein 2 oder 3 Gänge Menü oft zu erschwinglichen Preisen. Das heißt in Paris ja schon etwas! 🙂

  1. Bestaune die Lichter des Louvre am Abend

Ich muss zugeben, dass ich den Louvre noch nie von innen gesehen habe, aber mich alleine das Gebäude, der Jardin des Tuileries und die Glaspyramiden jedes Mal verzaubern. Während tagsüber vor allen Dingen Touristen Fotos machen oder sich in die lange Schlange vor dem Museum einreihen, wird der Vorplatz rund um die Glaspyramiden am Abend zu neuem Leben erweckt. Während die Sonne in Richtung Eiffelturm langsam untergeht, treffen sich hier auch viele Pariser für Fotowalks, ein Gläschen Wein, um TikTok-Videos zu drehen oder zu einem romantischen Abendspaziergang. Ein richtig lebendiger Platz!

Wer zum Fotografieren herkommt, sollte lieber die frühen Morgenstunden nutzen. Während die meisten noch im Bett liegen oder sich beim Frühstück für den Tag stärken, hat man meist größeres Glück, die Sehenswürdigkeiten (fast) für sich allein zu haben.

  1. Lass dich durch Montmartre treiben

Ohne einen Streifzug durch Montmartre ist kein Paris-Besuch vollständig – finde ich zumindest! Das hippe Künstlerviertel mit seinen Gassen aus Kopfsteinpflaster, süßen Häuschen, unzähligen Restaurants, Galerien und der Sacre Coeur on top (im wahrsten Sinne des Wortes! 🙂 ) verzaubert jeden und lässt einen meinen, inmitten des Films „Die wunderbare Welt der Amelie“ zu stehen. Zumindest dann, wenn man nach all den Treppenstufen wieder etwas Luft bekommt! :-). Montmartre ist in – das merkt man spätestens beim Anblick der unzähligen Besucher, die hier Tag für Tag bei schönem Wetter durch die engen Gassen ziehen oder den Ausblick vom Square Louise-Michel genießen.

Am frühen Morgen ist es dafür noch ruhig. Nur einige Frühaufsteher haben sich auf den Stufen vor der Sacre Coeur versammelt und fiebern dem Sonnenaufgang entgegen. Der beißende Uringeruch, der hier und da am frühen Morgen rund um die Kathedrale in der Luft liegt, überzeugt mich dann aber doch schon nach kurzer Zeit weiterzuziehen. 😉

  1. Begrüße den Tag an der Seine & rund um den Eiffelturm

Fangt die besondere Stimmung am Morgen ein! Während viele auf den Sonnenaufgang in Montmartre schwören, bin ich da wohl eher Team Eiffelturm! 😊 Paris hat hier am Morgen für mich eine ganz besondere Anziehungskraft. Während die Sonne langsam hinter dem Eiffelturm aufwacht, sind schon unglaublich viele Jogger und Radfahrer unterwegs. Die ersten Souvenirverkäufer bauen ihre Decken mit Miniatur-Eiffeltürmen auf. Sirenen, Fahrradklingeln, Möwengeschrei, das Glitzern der Lichter auf dem Wasser der Seine.

Eiffelturm am Morgen, Paris

Seid ihr auch so verzaubert von Paris oder würdet die Stadt gerne einmal besuchen? Habt ihr noch weitere Tipps, was man ein bisschen fernab der typischen Touristenpfade hier erleben sollte? Berichtet mir gerne in den Kommentaren davon. Ich bin super gespannt auf eure Empfehlungen und schreibe sie mir direkt für den nächsten Besuch auf meine To Do-Liste! Meinen Beitrag über den verhüllten Arc de Triomphe gibt es hier zu lesen.

Folgt ihr mir eigentlich schon auf Instagram und Facebook? Ich freue mich, wenn wir uns auch da vernetzen!

Eure Anna ♥

2 Comments

  1. Rosita+Stahl Reply

    Wieder ein toller Beitrag! Du passt aber auch zu Paris–beide chic!

    • Anna Reply

      Liebe Sita,

      vielen lieben Dank! Da werde ich ja schon ein bisschen rot! Paris ist wirklich unheimlich toll – ich weiß gar nicht, warum der letzte Besuch schon 10 Jahre her ist. Mit dem Thalys ist man aus unserer Gegend ja auch recht schnell da! Bis zur nächsten Paris-Reise soll auf jeden Fall nicht so viel Zeit ins Land streichen! 🙂

      Viele liebe Grüße
      Anna

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