Semmelknödel neu interpretiert
[glutenfrei, laktosefrei]
Dieser Beitrag enthält Werbung für Schär.
Während meine Lieblingsgerichte im Sommer gerne schnell gehen und möglichst leicht sein dürfen, bekomme ich spätestens im Herbst großen Appetit auf echte Wohlfühlrezepte. Ganz egal, ob herzhafte Eintöpfe, Aufläufe, Suppen oder Knödelgerichte. Passend dazu gibt es heute einen Semmelknödel-Gugelhupf aus dem Ofen!

Wo sind die Knödel-Fans unter euch? Ich muss ja zugeben: Für mich gehen Knödel und Klöße einfach immer. Die meisten verbinden sie wahrscheinlich direkt mit Weihnachten oder dem Sonntagsbraten, aber ich könnte sie ehrlich gesagt das ganze Jahr über essen. Ganz egal, ob als Beilage oder Hauptgericht mit Soße und selbstgemachtem Rotkohl oder anderem Gemüse. Sie sind herzhaft, sättigend und einfach echtes Comfort Food. Vor allem, wenn sie dann noch so lecker und unkompliziert selbst gemacht sind.

Knödel aus dem Ofen?
Knödel aus dem Backofen und dann noch als Gugelhupf gebacken? Klingt komisch, ist aber einfach genial! Während man sonst bei Knödeln und Klößen immer alle Hände voll zu tun hat (im wahrsten Sinne des Wortes), ist die Zubereitung des Semmelknödel-Gugelhupfes herrlich unkompliziert: Zutaten entsprechend vorbereiten, in die Form geben, etwas ziehen lassen und ab in den Ofen! Ein wenig erinnert mich der Gugelhupf an die herzhafte Schwester eines Marmorkuchens. Nur eben deutlich besser geeignet für kalte Herbst- und Wintertage.

Meisterbäckers Mild von Schär
Für den Semmelknödel-Gugelhupf habe ich das Meisterbäckers Mild von Schär verwendet. Mit seinem angenehm milden Geschmack und seiner lockeren Konsistenz eignet es sich nicht nur hervorragend als Lieblingsbrot für den Frühstückstisch, sondern auch als Hauptakteur für unseren selbstgemachten herzhaften Gugelhupf.
Mit (s)einer großen Portion Sauerteig-Expertise setzt Schär bei diesem Brot auf selbstgemachten Sauerteig und eine ausgewählte Mischung aus Vollkornmehlen wie Sorghum, Buchweizen und Reis. Das Ergebnis ist ein mildes, ausgewogenes Brot mit einer angenehmen Struktur, das sich auch für die Zubereitung von Knödeln gut eignet. Die Brotwürfel nehmen die Flüssigkeit gut auf, behalten dabei aber genügend Struktur.
Damit das Ganze nicht zu matschig wird, werden die Brotwürfel nicht frisch geschnitten verarbeitet, sondern wie bei klassischen Semmelknödeln vorab getrocknet. Dafür könnt ihr die vorbereiteten Brotwürfel bequem im Backofen rösten, bis sie schön knusprig-kross sind!


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Semmelknödel-Gugelhupf
Kochutensilien
- 1 Gugelhupf-Form hier: aus Silikon
Zutaten
- 4 Stängel Petersilie (hier: glatt)
- 1 mittelgr. Zwiebel
- etw. Butter (evtl. laktosefrei)
- 125 g Speckwürfel (optional)
- 550 g Meisterbäckers Mild (von Schär)
- 4 Eier (Gr. M)
- 400-500 ml zimmer-/lauwarme Milch (evtl. laktosefrei)
- Salz, Pfeffer, Muskat
Anleitungen
- Die Brotscheiben grob würfeln, auf einem Backblech verteilen und im Backofen ca. 25 Minuten bei 150-180°C bei Ober-/Unterhitze rösten, bis sie knusprig/kross sind. Zwischendurch wenden, damit die gleichmäßig trocknen und die Feuchtigkeit aus dem Backofen entweichen kann. Die Brotwürfel sollen nur trocknen, jedoch keine Farbe bekommen.
- In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. In etwas Butter glasig andünsten. Optional: Die Speckwürfel mit dazugeben und durchschwenken.
- Petersilie waschen und fein schneiden.
- Die Brotwürfel in eine große Schüssel geben und ca. 300 ml der lau-/zimmerwarmen Milch, die Eier, Zwiebeln, ggf. Baconwürfel und Petersilie hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen. Gut unterheben, damit das Brot die Flüssigkeit aufsaugen kann. Ca. 10-15 Minuten ruhen lassen. Nach Bedarf nun noch nach und nach etwas Milch nachgießen. Gut vermengen.
- Die Masse in eine Silikonform geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten auf mittlerer Schiene garen.
- Aus dem Ofen nehmen. Ca. 10 Minuten ruhen lassen, auf eine Platte stürzen und servieren. Guten Appetit!
Notizen

Habt ihr das Rezept bereits ausprobiert oder habt vielleicht ein anderes absolutes Lieblingsgericht für die Herbst- und Wintersaison? Verratet es mir gern in den Kommentaren!
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Eure Anna ♥
