Ein Wohlfühlgericht für graue Herbsttage
Der Beitrag enthält Werbung für Schär.
[glutenfrei, laktosefrei möglich]
Sobald die Tage kürzer werden, morgens Nebelschwaden über den Feldern liegen und man abends wieder zur Kuscheldecke greift, beginnt für mich ganz offiziell die Suppensaison. Im Herbst gibt es doch kaum etwas Schöneres als sich mit einer Schale voller dampfendem Wohlfühlessen auf die Couch zu setzen und es sich so richtig gemütlich zu machen, oder? Ja, die Herbstzeit ist eindeutig für Eintöpfe, Suppen & Co. gemacht. Heute auf der Speisekarte: Eine leckere Käse-Brotsuppe mit Zwiebeln.

Diese Suppe vereint alles, was für mich ein echtes Herbstgericht ausmacht: goldbraun geröstete Zwiebeln, würzigen Käse, eine herrlich cremige Konsistenz und natürlich knusprige Croûtons on top für ein wenig Abwechslung auf dem Suppenteller. Das Beste: Die Suppe ist aus nur wenigen Zutaten im Handumdrehen zubereitet! Das perfekte Comfort Food für zwischendurch oder wenn es nach Feierabend nicht so lange dauern soll!
Für diese Käse-Brotsuppe habe ich das neue Meisterbäckers Mild von Schär verwendet. Der angenehm milde Geschmack fügt sich wunderbar in die herbstliche Suppe ein, ohne die anderen Aromen zu überdecken. Gleichzeitig sorgt das Brot für eine schön weiche, cremige Konsistenz. So gut, sage ich euch!
Und weil man von gutem Brot ja bekanntlich nie genug haben kann, habe ich aus ein paar Scheiben direkt noch knusprige Croûtons gemacht. Dafür das Meisterbäckers Mild einfach in Würfel schneiden, mit etwas Olivenöl in der Pfanne goldbraun rösten – fertig. Die Kombination aus cremigem Schaumsüppchen und knusprigen Brotstückchen ist einfach richtig gut.


Apropos Brot: Ich nehme mir schon ewig vor, endlich mal selbst einen Sauerteig anzusetzen. Wirklich. Seit Jahren denke ich: Jetzt mache ich es. Und dann ist es zu kalt. Oder ich bin gerade im Urlaub. Oder die Woche ist sowieso schon viel zu voll. Irgendwie finde ich erstaunlich zuverlässig eine neue Ausrede.
Dabei gibt es Sauerteig schon seit mehreren tausend Jahren. Wenn man darüber nachdenkt, ist es schon ziemlich verrückt, wie lange diese Art des Backens Teil unserer Brotgeschichte ist – und ich habe es bis heute nicht geschafft, mein eigenes kleines Glas anzusetzen. Bis „Anna macht Sauerteig“ also endlich Wirklichkeit wird, habe ich mit dem Meisterbäckers Mild schon mal eine ziemlich gute Alternative gefunden. Denn Schär stellt den glutenfreien Sauerteig für das Brot selbst her. Dahinter stecken Zeit, Erfahrung, echtes Handwerk und vor allem jede Menge Backleidenschaft. Und irgendwie mag ich den Gedanken, dass eine so alte Tradition heute auch bei glutenfreiem Brot weiterlebt.
Vielleicht ist dieses Rezept deshalb für mich auch mehr als nur eine Suppe. Es ist eines dieser Gerichte, die für mich nach einem gemütlichen Herbstabend schmecken: Draußen ist es grau und regnerisch, drinnen wird es langsam warm und in der Küche duftet es nach geschmolzenem Käse, geröstetem Brot und all den kleinen Dingen, die aus einem einfachen Essen etwas Besonderes machen.
Und genau das liebe ich am Kochen: Manchmal braucht es gar nicht viele Zutaten. Ein gutes Brot, ein paar einfache Komponenten und ein bisschen Zeit – und schon steht etwas auf dem Tisch, das nicht nur satt macht, sondern sich nach richtigem Wohlfühlessen anfühlt.

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Käse-Brotsuppe mit Zwiebeln
Kochutensilien
- 1 Pürierstab
Zutaten
Käse-Brotsuppe
- 3 Scheiben Meisterbäckers Mild (von Schär)
- 2 mittelgroße Zwiebeln
- 2 EL Butter (evtl. laktosefrei)
- 80-100 ml Weißwein
- 800 ml Gemüsebrühe (glutenfrei)
- 100 g Bergkäse (evtl. laktosefrei)
- Salz + Pfeffer
- etwas Sahne oder Crème fraîche (optional)
Röstzwiebeln
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 1-2 EL Speisestärke
- etw. Salz
- Öl
Croûtons
- 2 Scheiben Meisterbäckers Mild (von Schär)
- etw. Öl
Anleitungen
- Das Meisterbäckers Mild fein würfeln. Zwiebeln schälen und würfeln. Ca. 2 EL Butter in einem Topf schmelzen, Zwiebelwürfel darin glasig andünsten, die Brotwürfel hinzugeben und kurz unter Rühren anrösten. Mit einem Schluck Wein und der Gemüsebrühe ablöschen. Zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen.
- In der Zwischenzeit den Käse grob reiben und beiseitestellen.
- Die Zwiebel für die Röstzwiebeln in Ringe schneiden und diese einzeln. In Speisestärke wälzen. Etwas Öl in einer Pfanne schmelzen, Zwiebelringe zugeben und bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Wenden goldbraun anrösten. Mit etwas Salz würzen.
- Für die Croûtons zwei Brotscheiben würfeln und in einer Pfanne mit ein wenig Öl knusprig anrösten.
- Die Suppe mit dem Pürierstab mixen, bis sie eine cremige Konsistenz hat. Ggf. noch etwas Brühe nachgießen. 2/3 des geriebenen Käses in die Suppe geben und schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles noch einmal kurz pürieren. Wer mag, kann noch einen Schluck Sahne oder etwas Crème fraîche in die Suppe geben.
- Die Suppe in Schalen oder Teller füllen und mit den vorbereiteten Röstzwiebeln und Croûtons garnieren. Guten Appetit!

Habt ihr das Rezept bereits ausprobiert oder habt vielleicht ein anderes absolutes Lieblingsgericht für die Suppensaison? Verratet es mir gern in den Kommentaren!
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Eure Anna ♥
