Meine Lieblingsorte 4 free in New York

Diese Highlights kosten dich nichts!

 

Es gibt viele einzigartige Orte, Museen und natürlich typische Touristenattraktionen in New York, die einen auf ihre ganz eigene Art verzaubern und auf der To-Do-Liste eines jeden New York Besuchers stehen. Stundenlang könnte auch ich durch meine Lieblingsmuseen wie die Moma, das Guggenheim Museum und Museum of Natural History schlendern und beim Ausblick auf Manhattan vom Top of the Rocks zu träumen beginnen. Aber wenn wir einmal ehrlich sind, haben alle der Highlights eines gemeinsam: Ganz schön happige Eintrittspreise!

Mit den Lebensmittel- und Restaurantpreisen, Kosten für Hotels und viele Attraktionen gehört NYC zu den teuersten Städten in den USA. Das merkt man natürlich in der Reisekasse – aber keine Angst. Man kann die wundervolle Stadt auch auf eigene Faust entdecken – und das super günstig. Und was man bei den Attraktionen spart, kann man doch lieber an anderer Stelle in gutes Essen und vielleicht das ein oder andere Kleidungsstück investieren, oder😊?

 

Free Walking Tours

Aus anderen Artikeln wisst ihr ja schon bereits, dass ich ein absoluter Fan von Free Walking Tours bin! Hier zeigen einem meist lokale Guides interessante Ecken der Stadt, die man als „normaler“ Tourist sonst nicht entdecken würde – gegen ein kleines Trinkgeld nach der Tour kann man so die Stadt noch einmal auf eine ganz eigene Art und Weise entdecken. In New York scheint das Angebot an verschiednene Touren unendlich zu sein: Foodtouren, geführte Spaziergänge durch den Central Park, Touren zu den angesagtesten Vintageläden und Entdeckungstouren durch die Grand Central Station sind dabei.

Wer nicht so gerne ein einer Gruppe unterwegs ist, kann die verschiedenen Stadtbezirke aber natürlich auch auf eigene Faust erkunden und seine liebsten Ecken und Herzensorte entdecken. Jeder einzelne Stadtbezirk hat seinen ganz eigenen Charme. Für mich sind (planlose) Spaziergänge immer etwas ganz Besonderes. Hier kann man sich einfach treiben lassen, einen Kaffee in einem kleinen Café trinken und in das typische Leben eintauchen – das sind Momente, die lange im Gedächtnis bleiben.

 

China Town

Wenn ich vor meinem Besuch an China Town gedacht habe, dachte ich immer an einen billigen Abklatsch asiatischer Städte, viel Kitsch und hätte vor allen Dingen nicht erwartet, dass ich mich so pudelwohl fühle und eigentlich gar nicht mehr weg möchte! Von 0 auf 100 hat der Bezirk zwischen Little Italy und Two Bridges mein Herz erobert. Neben asiatischen Restaurants, typischen China-Nonfood-Läden, Bubbletea und unzähligen Lebensmittelgeschäften findet ihr hier alles, das euch meinen lässt durch eine asiatische Metropole zu schlendern. Das Leben scheint einfach auf der Straße stattzufinden. Straßenhändler, die neben gefälschten Designerhandtaschen vor allen Dingen frisches Obst, Gemüse, Trockenfisch und Meeresfrüchte anbieten, ältere Männer, die auf den Stufen vor ihren Hauseingängen sitzen und das Treiben beobachten.

Ich lege euch einen Spaziergang über die Mott Street ans Herz – hier bekommt ihr einen schönen Überblick über die verschiedenen Gesichter China Towns. Wenn ihr der Straße immer weiter Richtung Norden folgt, kommt ihr durch eine kleine Ecke Little Italies und lernt das entspannte Nolita kennen.

Und wenn ich an China Town denke, kommt mir automatisch der kleine nepalesische Laden in den Sinn, in dem ich mich auf der Stelle wie in Thamel/Kathmandu fühle. Typische nepalesische Handwerkskunst, Räucherstäbchen, Postkarten mit Mount Everestmotiven. Mitten in New York fühlt man sich auf einmal wie in seinem zweiten Zuhause. Alles fühlt sich so vertraut an – der Shopbesitzer kommt aus Patan. In Gedanken laufe ich noch einmal über durch die kleinen Gassen in Kathmandus Nachbarstadt und trinke einen Tee mit Blick auf den Durbar Square – mitten in New York.

 

Financial District

Wenn man Financial District hört, denkt man automatisch im ersten Moment an gehetzte Anzugträger, die morgens früh ins Büro hetzen und sich erst spät abends wieder auf den Heimweg machen, oder? Aber der Financial District kann so viel mehr und ist neben China Town einer meiner absoluten Herzens-Districts in New York. Einerseits mag es daran liegen, dass wir hier ein wundervolles Hotel gefunden haben und uns direkt heimisch fühlen, aber es andererseits auch der perfekte Ausgangspunkt ist, um NY zu entdecken. Ich liebe es hier morgens mit einem Becher Tee auf der Fensterbannk zu sitzen und die Sonne langsam aufgehen zu sehen – magisch tüncht sie die Gebäude in ein sattes Orange.

Neben dem berühmten Stock Exchange, dem Charging Bull, der Trinity Church und dem Blick auf Lady Liberty vom Battery Park aus lockt vor allen Dingen auch das Ground Zero Memorial die Besucher an. Ich muss zugeben, dass der Beusch des riesigen Monuments mich unglaublich berührt und innerlich bedrückt. Als wenn mir zwischendurch die Luft zum Atmen fehlt.

Das komplette Gegenteil ist The Oculus für mich – absolute Liebe auf den ersten Blick. Ich weiß nicht, was mich am meisten daran fasziniert. Die Architektur, bei der mich das Gebäude immer noch an einen Flugsaurier, anstatt an eine moderne U-Bahn-Station erinnert oder die Atmosphäre im Inneren. Ich könnte mich hier einfach stundenlang hinsetzen und die besondere Atmosphäre und das Licht aufsaugen – einer meiner absoluten Lieblingsplätze in New York!

Und wenn ihr trotzdem ein typisches Touri-Foto mit dem Charging Bull haben möchtet, empfehle ich euch das Bett etwas früher zu verlassen – dann habt ihr ihn für euch ganz alleine und müsst euch nicht in die nie enden wollende Schlange stellen.

 

Public Library

Während manch einer das Public Library aus Filmen wie Spiderman oder Ghostbusters kennt, ist es nicht nur allein deswegen ein absoluter Magnet für Touristen und New Yorker gleichermaßen. Nicht nur der bekannte Lesesaal, sondern vor allen Dingen auch das altehrwürdige Gebäude sind großartig. Dennoch muss ich leider sagen, dass ein Besuch besonders zu Stoßzeiten ein wenig seinen Reiz und Charme verliert, da es schlichtweg völlig überlaufen ist.

 

Fähre nach Staten Island

Ihr wollt euch die teure Tour zur Freiheitsstatue sparen, aber möchtet Lady Liberty zumindest doch ein kleines bisschen näherkommen? Dann ist eine Fahrt mit der Staten Island Ferry genau das Richtige für euch! Nur wenige Schritte vom Schiffsanleger nach Liberty Island liegt das Staten Island Fährterminal. Von hier aus könnt ihr kostenlos mit der Fähre alle 15-30 Minuten (je nach Uhrzeit und Wochentag) nach Staten Island übersetzen. Die Fahrt dauert ca. 25 Minuten und ermöglicht euch auch bei fiesem grauen Wetter einen wunderschönen Blick auf Downtown Manhattan, die Brooklyn Bridge und die Freiheitsstatue. Und solltet ihr auf den Geschmack gekommen sein, könnt ihr die Tour nach Liberty Island ja immer noch buchen😊!

 

Central Park

Old but gold“ kann man hier eigentlich schon sagen. Aber dennoch gehört ein ausgiebiger Spaziergang durch den Central Park einfach zu einem New York Besuch dazu. In meinen Augen kann man an wenigen Orten das New Yorker Leben so gut beobachten, wie hier! Dogsitter führen unzählige Hunde an der Leine aus, Geschäftsmänner (und natürlich auch -Frauen😊) treffen sich mit einem Kaffee in der Mittagspause auf der Parkbank, Jogger huschen vorbei und an der nächsten Ecke ist ein riesiges Filmset aufgebaut. Ich werde einfach nicht müde, den Park immer und immer wieder zu besuchen und bin mir ganz sicher, dass es euch auch so gehen wird!

 

Eine Fahrt mit der Roosevelt Island Tramway

Eine Fahrt mit der Seilbahn nach Roosevelt Island lohnt sich auf jeden Fall! Ich habe mich noch am Morgen meines Rückfluges auf den Weg auf die ruhige kleine Insel im East River gemacht. Von hier aus bekommt ihr noch einmal einen ganz anderen Blick auf Manhattan und könnt die Ruhe fernab des Trubels auf der anderen Flussseite genießen!

Die Fahrt ist nicht kostenlos, aber dennoch sehr erschwinglich! Die Kosten liegen pro Fahrt bei den aktuellen Metro-Preisen. Solltet ihr euch für ein 7-Tages-Ticket entschieden haben, ist die Fahrt mit der Roosevelt Island Tramway inklusive!

 

High Line

Wo früher Güterzüge Waren an der Westside transportierten, schlendern heute Menschen entspannt über die ehemalige Bahntrasse und lassen ihre Seele baumeln. Über 2 km zieht sich der High Line Park durch Hochhausschluchten und super modernisierte Gebäude. Eine neue grüne Lunge in der Stadt, von der man aus einer gewissen Höhe auf die hektischen Straßen hinunter sehen kann. Hier und da laden Sitzmöglichkeiten zum Verweilen. Wie wäre es mit einem Spaziergang von den gerade eröffneten Hudson Yards bis zum Chelsea Market?

 

Brooklyn Bridge – Spaziergang von Manhattan nach Brooklyn

Die Brooklyn Bridge gehört wohl auch zu den klassischsten Sehenswürdigkeiten in New York und steht auf jeder To-Do-Liste ganz oben. Ich kann euch versichern – ihr werdet nicht die einzigen mit diesem Plan sein. Tag für Tag schieben sich unzählige Menschentrauben über die Brücke über den East River. Solltet ihr einsame Fotos geplant haben und die Brücke fast für euch alleine haben wollen, lege ich euch ans Herz den Wecker ganz, ganz früh zu stellen. Dann habt ihr zumindest eine Chance, dass zumindest die Leute noch nicht durch eure Fotos laufen, die sich gerne morgens noch einmal im kuscheligen Bettchen umdrehen (so wie ich😊).

 

Wart ihr schon einmal in New York und habt andere tolle Orte entdeckt, die ich hier noch nicht vorgestellt habe? Erzählt mir gerne in den Kommentaren davon, dann merke ich mir die direkt für die nächste Reise.

Eure Anna ♥

 


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Anna

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