Reisen mit Zöliakie: Die glutenfreie Reiseplanung

Zugegebenermaßen haben wir nicht gerade den Hauptgewinn mit unserer Autoimmunerkrankung bekommen. Tipps für die glutenfreie Reiseplanung kommen da wie gerufen, oder? Wenn man Zöliakie nicht von Geburt an hat (so wie es bei mir der Fall ist), ist es erst einmal eine ganz schön große Umstellung, sich alleine schon zu Hause an seine Diät zu gewöhnen.

Tschüss geliebter Döner, tschüss du frisch gebackenes Brötchen vom Bäcker, das man wunderbar mit dem Finger aushöhlen kann. Tschüss „normale“ Sojasauce auf dem Sushi, tschüss Pizza. Tschüss du kühles, frisch gezapftes Bier. Hallo eigener Toaster (in den NUR das glutenfreie Brot kommt!). Hallo du teures glutenfreies Mehl, aus dem ich in Zukunft vieles selber backen werde. Hallo ihr neuen Backformen und Küchenutensilien, die natürlich noch nie „richtiges“ Mehl gesehen haben. Auf einmal dauern die wöchentlichen Einkäufe eine gefühlte Ewigkeit, da man die ganzen kleingedruckten Inhaltsstoffe auf den Etiketten durcharbeitet. Hallo, du neues Leben!

Und wenn es dann noch auf Reisen geht, wird einem das Ganze oftmals nicht grade leichter gemacht. Für mich ist jeder Zöliakiebetroffene, der gerne auch trotz seiner Allergie reist, gleichzeitig ein bisschen etwas wie ein Abenteuerurlauber. Man weiß nie wirklich, was einen erwartet und wenn man das Abenteuer dann irgendwie gemeistert hat (manchmal auch mit ein paar Kilos weniger auf den Rippen), fühlt man sich bestärkt und gewappnet für den nächsten abenteuerlichen Trip.

Bei einer „glutenfreien Reiseplanung“ werden nicht nur Reiseführer gewälzt, eine Menge von Foren durchgeklickt und ein grober Plan überlegt, was man im Urlaub alles erleben mag. Hoffnungsvoll werden Berichte von anderen betroffenen Bloggern gesucht, die vielleicht schon einmal in dem geplanten Land waren und ihre Erfahrungen weitergeben. Es wird geguckt, welche landestypischen Gerichte es gibt und welche Zutaten dafür verwendet werden.

Es ist eigentlich wie eine ganz normale Reiseplanung – nur mit ein paar Specialeffekts.

Grobplanung

  1. Das Reiseziel

Nach welchen Kriterien entscheide ich mich für oder gegen ein Reiseziel?

Nach welchen Kriterien suche ich meine Reiseländer aus? Ihr glaubt gar nicht, wie oft mir diese Frage gestellt wird. Ich bin davon überzeugt, dass es eine absolute Typfrage ist. Es kommt dabei immer auf einen selbst an. Was ist mir selbst wichtig? Was möchte ich unterwegs erleben? Habe ich eher hohe Ansprüche an die glutenfreie Lebensmittelauswahl, oder gebe ich mich auch mit einer eher kleinen Auswahl zufrieden? Traue ich mir die geplante Reise überhaupt selbst zu? Fragen über Fragen, die man sich vor der Buchung einer Reise selbst einmal stellen und ganz ehrlich beantworten sollte.

Wie entscheide ich selbst?

Bei mir selbst entscheidet quasi oft auch einfach der Finger auf der Weltkarte. Ich selber wähle meine Ziele unabhängig von dem entsprechenden glutenfreien Essensangebot aus. In allererster Linie interessieren mich das Land oder der Ort an sich. Die Kultur, Menschen und Begegnungen, die ich unterwegs haben werde, machen für mich eine Reise aus. Aber wie gesagt – auch das ist eine absolute Typfrage! Das glutenfreie Essensangebot kommt bei mir erst danach. Das soll nicht bedeuten, dass ich unterwegs weniger Wert auf die Sicherheit von glutenfreien Gerichten lege – der Standard bleibt bei mir immer sehr, sehr hoch. Ich würde auch unterwegs nichts essen, bei dem ich mir unsicher bin oder ein mulmiges Gefühl habe. Jedoch kann ich über mich selbst sagen, dass ich ein sehr genügsamer Mensch bin, der unterwegs auch gerne bei der Essensauswahl Abstriche macht, um andere Dinge erleben zu können. Klar freue ich mich auch immer, wenn ich speziell glutenfreie Leckereien finde, die auch für Zöliakiebetroffene geeignet sind, jedoch ist das für mich nicht das entscheidende Kriterium für oder gegen ein Reiseziel.

thailändischer Reisnachtisch, Süßspeise in Chiang Mai, Thailand
In vielen Ländern gibt es typische Gerichte, die von Natur aus glutenfrei sind. So auch diese Desserts in Thailand.
Rambutan auf einem Markt in Chiang Mai, Thailand
Und oft gibt es auf Reisen so tolles Obst, dass ich glutenfreie Ersatzprodukte gar nicht vermisse! Geht es euch auch so?

Welche Länder eignen sich für Einsteiger?

Wie sagt man so schön? Aller Anfang ist schwer. Auch wenn ich selbst die Zöliakie nie als Reisehürde gesehen habe, verstehe ich natürlich auch diejenigen unter euch, denen das Reisen mit der Autoimmunerkrankung nicht leicht fällt. Der erste Schritt ist manchmal einfach so unglaublich schwer! Einfach die sicheren vier Wände verlassen und nicht wissen, was einen erwartet. Was ist, wenn ich nichts zu essen für mich oder mein Kind finde?

Versucht es für den Einstieg doch einmal mit recht „sicheren“ Ländern, in denen es eine gute Auswahl an glutenfreien Lebensmitteln gibt und verstanden wird, was Gluten und Zöliakie bedeuten. Da kann ich euch insbesondere europäische Länder in Skandinavien oder Italien, Spanien und die Schweiz ans Herz legen. Klickt euch einfach auch gerne durch meine Artikel auf dem Blog – da bekommt ihr bestimmt Ideen, wo man mit Zöliakie gut aufgehoben ist und welches Land oder welcher Ort sich für den Einstieg eignet! Falls es weiter weggehen sollte, finde ich die USA noch wunderbar für den glutenfreien Reiseeinstieg.

  1. Wahl der Unterkunftsart

Auch die Wahl der Unterkuft ist wahrscheinlich eine echt Typfrage. Anstatt nach Hotels suche ich am liebsten nach Apartments, in denen man sich selbst verpflegen kann. Klar futtere ich mich gerne an Garküchen und auf Märkten durch das landestypische Angebot oder genieße den Service eines Hotels, das sichere glutenfreie Speisen anbietet. Aber für mich selbst ist es immer sehr beruhigend, auf Nummer Sicher gehen zu können und sich in seinen „vier Wänden auf Zeit“ selbst zu versorgen.

Auch Hostels bieten oft eine Kochmöglichkeit für ihre Gäste. Aber auch hier gilt: Finger weg von Toastern (oder Toastbags mitnehmen) und die Pfannen nochmal richtig schrubben. Und Vorsicht bei Gemeinschaftskühlschränken in Hostels: Selbst glutenfreies Brot bekommt hier oft Beine und ist am nächsten Morgen weg.

Falls ich doch in einem Hotel unterkomme, schreibe ich meist vorher schon eine Mail, in der ich mein Anliegen schildere. Darin versuche ich möglichst detailliert meine Bedürfnisse zu nennen und weise darauf hin, dass ich an einer Autoimmunerkrankung leide und daher auf eine sichere glutenfreie Ernährung angewiesen bin. Meist kommt eine positive Antwort und das Hotel kann sich vorher auf die Wünsche einstellen und z.B. glutenfreies Brot besorgen oder sich zumindest erkundigen, was es mit diesem „Gluten“ auf sich hat. Leider kann es natürlich auch vorkommen, dass trotz vorheriger Versprechungen keine glutenfreien Produkte besorgt wurden oder die interne Kommunikation im Hotel einfach nicht funktioniert. Da ist es ratsam auch noch einmal vor der Anreise nachzuhaken und zur Sicherheit immer eine Notration an haltbaren glutenfreien Lebensmitteln mitzunehmen.

Feinplanung & Vorbereitung

Im Gegensatz zu anderen Reisenden, die nicht von Lebensmittelallergien geplagt sind, beginnt unsere Reise schon mit einer genauen Planung, wie man sich unterwegs gut versorgen kann. Dem Zufall sollten wir dabei nichts überlassen und alles möglichst schon bei der Planung bedenken.

  1. Landesküche & Vorräte

Wenn das Ziel feststeht, beschäftige ich mich erst einmal mit der entsprechenden Landesküche. Was wird ganz traditionell gegessen und gerne in der Küche verarbeitet? Wird viel mit Mais gekocht, oder steht doch eher getreidelastige Kost auf dem Plan? So kann man sich darauf einstellen, ob viele Vorräte wie beispielsweise eingeschweißtes Brot ins Gepäck gequetscht werden müssen. Gerne informiere ich mich auch auf anderen Blogs und beispielsweise auch bei Instagram, wie das glutenfreie Angebot vor Ort aussieht. Über die Hashtagsuche wird man dort oft fündig! Meist können bei der Planung auch die Zöliakiegesellschaften des entsprechenden Landes (insofern es sie gibt) hilfreiche Tipps geben – hier lohnt es sich auf den Homepages oder Facebookseiten zu stöbern oder Kontakt per Mail auszunehmen.

gegarter Mais Snack Chiang Mai, Thailand
Wenn man die Augen offen hält, findet man unterwegs ganz viele Gerichte, die von Natur aus glutenfrei sind!

Auch wenn ich es eigentlich gar nicht mag, das abgepackte Brot von zu Hause auf Reisen zu essen, ist es unabdingbar einen kleinen Vorrat mitzunehmen. Es gibt meist zwar so viele interessante Dinge oder tolles Obst zu essen, jedoch sollte die Notration an sicheren glutenfreien Lebensmitteln nie im Gepäck fehlen. Besonders dann, wenn nach den ersten Recherchen das glutenfreie Angebot an meinem Ziel nicht vielversprechend klingt, wird das Brot im Koffer noch mit weiteren glutenfreien Lebensmitteln wie beispielsweise Müsli und/oder glutenfreien Haferflocken und Snacks aufgestockt. Und es kommen immer Nudeln oder kleine Fertiggerichte mit – die kann man besonders in einer Ferienwohnung immer gut kochen und eine frische Soße mit Gemüse vom Markt dazu zaubern. Was sonst noch alles in meinen Koffer wandert, findet ihr in meiner glutenfreien Packliste.

Glutenfreie Vorräte dürfen nie im Gepäck fehlen!

  1. Ärztliches Attest

Glutenfreies Brot, Pasta, Bechergerichte und haufenweise Snacks im Koffer? Was denkt sich da der Zoll bei der Einreise? Die Frage habe ich mir auch schon oft gestellt und mir von meinem Hausarzt ein Attest auf Englisch ausstellen lassen, in dem meine Erkrankungen beschrieben werden und dass ich aufgrund dessen auf spezielle Nahrung angewiesen bin. Bisher wurde ich noch nie auf die Nahrungsmittel bei der Einreise angesprochen, bzw. wurde das Attest akzeptiert. Auch wenn dieses Attest nicht unbedingt ein „Freifahrtschein“ ist, ist es dennoch beruhigend im Falle einer Kontrolle irgendetwas vorweisen zu können. Vielleicht könntest du deine nächste Reise auch etwas beruhigter angehen?

  1. Einfuhrbeschränkungen beachten

Natürlich müssen dennoch die Einfuhrbestimmungen des entsprechenden Landes beachtet werden! Einige Länder untersagen die Einfuhr von tierischen Produkten oder frischen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse. Die genauen Regularien findet ihr meist auf der Seite der Botschaft – falls ihr euch ganz unsicher seid, könnt ihr hier im Vorfeld natürlich auch eine Mail der zuständigen Botschaft schreiben und euch erkundigen!

  1. Special Meal bestellen

Denkt daran, dass ihr auch im Flugzeug etwas zu essen oder zu knabbern haben mögt. Wenn es weiter weg geht und ihr Mittel- oder Langstrecke fliegt, kann man problemlos bei der Fluggesellschaft (meist schon während des Buchungsvorgangs) ein Special Meal bestellen. Manchmal wird an Board noch einmal abgehakt, ob ihr an eurem richtigen Platz sitzt und auch das Allergikeressen an Board ist.

Auf Kurzstrecken gucken wir bei den Snacks, die teilweise noch verteilt werden, meist in die Röhre. Wenn auf die Frage der Stewardess „Etwas Süßes oder Salziges?“ meine Gegenfrage „Haben Sie auch etwas Glutenfreies?“ kommt, gucken die meisten Flugbegleiter manchmal von hilflos bis angenervt und fragen sich heimlich bestimmt, was man nun wieder für Extrawünsche hat. Manche Fluggesellschaften haben aber bereits in ihrem Bordmagazin die entsprechenden Allergene der verfügbaren (kostenpflichtigen) Snacks aufgelistet. Solltet ihr mit Swiss Air fliegen, könntet ihr sogar auf Kurzstrecken Glück haben – erkundigt euch einfach direkt zu Beginn des Fluges nach glutenfreien Snacks. Manchmal habt ihr Glück, so dass ihr einen kleinen Salat o.ä. bekommt (keine Garantie! :-)).

  1. Sondergepäck anmelden

Sind wir mal ehrlich – die zusätzlichen Snacks nehmen ganz schön viel Platz im Handgepäck weg. Das ist besonders dann ärgerlich, wenn man nur mit Handgepäck verreist. Manche Fluggesellschaften bieten daher für Allergiker einige Kilos an Freigepäck, damit sie ihr entsprechendes Essen mitnehmen können, auf das sie angewiesen sind. Hier lohnt es sich, sich vor der Reise per Mail, telefonisch oder per Chat-Funktion an den Kundenservice der jeweiligen Fluggesellschaft zu wenden und darum zu bitten. Manchmal wird dafür jedoch ein ärztliches Attest verlangt. Auch wenn es keine Garantie für das Entgegenkommen der Fluggesellschaft gibt, lohnt sich das Nachfragen oft!

  1. Eine ToDo-Liste erstellen

Besonders, wenn ich mich auf eine Städtereise vorbereite, durchforste ich vorher das Netz nach glutenfreien Restaurants und Cafés und zeichne mir die genau wie Sehenswürdigkeiten im Stadtplan ein, oder schreibe mir die Adresse raus. So kann ich meinen Tagesplan so ausarbeiten, dass ich auf jeden Fall in dem gewünschten Café vorbei komme. Ein kleiner Tipp am Rande: Schreibt euch auch die Öffnungszeiten raus und checkt nocht einmal, ob es das Lokal wirklich noch gibt. Nichts ist so frustrierend, wie wenn man sich den ganzen Tag auf genau DIESES Highlight freut und es dann geschlossen hat – da spreche ich aus mehrmaliger Erfahrung! Diesen „Laufplan“ kann man sich auch super als Route bei Google-Maps einspeichern – dann verpasst man wirklich nichts.

  1. genau portionieren & an den ersten Morgen denken

Klar muss man nicht unzähliche Vorräte mitschleppen, wenn man genau weiss, dass in seinem Reiseland genug Glutenfreies auf einen wartet. Aber oft hilft einem schon dieses Sicherheitsgefühl, auf jeden Fall etwas für den ersten und zweiten Morgen dabei zu haben. Erkundige dich vielleicht, ob die Supermärkte vor Ort auch ein glutenfreies Regal eingerichtet haben. Für kurze Städtetrips habe ich immer eine abgezählte Anzahl an Scheiben von selbstgebackenem oder zumindest schön weichem Brot mit. Sollte es mal nicht die Möglichkeit geben, sich das Brot anrösten zu lassen oder es mit Toastbags aufzutoasten, kann man es notfalls auch morgens so essen.

  1. Wegzehrung mitnehmen

Ihr solltet die Wegzehrung einfach nicht unterschätzen! 🙂 Egal, ob es eine Flugreise, Bahnfahrt oder ein gemütlicher Roadtrip wird. Ohne Mampf kein Kampf – so einfach ist es! 🙂

Auch wenn ihr beispielsweise für euren Flug ein Special Meal bestellt habt, kann es immer sein, dass damit etwas schief geht. Mal wird mit einem glutenhaltigen Brötchen das Essen vollgekrümelt, mal wird es aus Versehen einem anderen Fluggast serviert und manchmal kann es auch einfach vergessen werden. Richtig blöd, aber es kann passieren.

Also seid auch hier gewappnet und packt euch etwas Leckeres ins Handgepäck – geschmierte Brote, Muffins, Obst. Da könnt ihr ganz kreativ sein! Bei Salaten müsst ihr vorsichtig sein – mir wurde vor Kurzem mein selbstgemachter Nudelsalat bei der Sicherheitskontrolle abgenommen, da die Soße als Flüssigkeit eingestuft wurde und ich für diesen Flug mein ärztliches Attest vergessen hatte. So konnte ich leider nicht nachweisen, dass ich auf spezielle Nahrung angewiesen bin. Ihr könnt euch vorstellen, wie hungrig ich auf dem Flug war! Also seid bei eurer nächsten Reise schlauer als ich und denkt an alles! 🙂

Wie sieht eure glutenfreie Reiseplanung aus? Gibt es etwas, das ihr auf jeden Fall immer dabei haben müsst? Erzählt mir gerne in den Kommentaren davon! Vielleicht hilft euch meine Packliste ja auch weiter!

Eure Anna ♥

3 Comments

  1. Pingback: Eine glutenfreie Reise planen -

  2. Danke für deinen Blog und die vielen hilfreichen Tipps 🙂
    Ich habe mich bisher seit meiner Diagnose noch nicht aus Deutschland raus getraut, aber selbst hier habe ich auf Städtetrips immer eine Notration dabei. Auch wenn ich weiß, dass ich hier so gut wie in jedem größeren Supermarkt was finde, fühlt es sich doch besser an. Meine Stadtpläne werden auch immer bunt angemalt 😀 Die Restaurants wollen ja auch gefunden werden.
    Im Sommer geht es das erste Mal wieder ins Ausland. Ich bin schon sehr gespannt was mich da erwartet.
    Ich freue mich schon auf die weiteren Berichte von dir 🙂
    Viele Grüße

    • Anna Reply

      Lieber Florian, vielen lieben Dank!! Es freut mich, dass ich dir etwas mit meinen Artikeln helfen kann und hoffentlich auch etwas Mut gebe! Du musst dich nur trauen und einfach losziehen! Das wird ganz bestimmt toll im Sommer! Wenn du Fragen hast, kannst du mir immer gerne schreiben! Liebe Grüße Anna

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