Glutenfrei auf… St. Maarten!

(Glutenfrei) Unterwegs in der Karibik

Saint Martin oder doch St. Maarten? Eine Insel, zwei Länder, der einzige Platz auf der Welt, an dem sich die Niederlande und Frankreich eine Landesgrenze teilen und auf dem die ankommenden Flugzeuge so nah über den Strand fliegen, dass man meint, man könne sie am Bauch kitzeln.

In Philippsburgs Frontstreet reiht sich ein Juwelier an den nächsten und wechselt sich hier und da mit einem Souvenirladen ab. Bei den Verkäufern kommt Resignation auf, wenn man ihr Super-Sonderangebot von 70 % off auf den Preis der ausgestellten Schmuckstücke ausschlägt. Ein schmiedeeisernes Tor ist der Eingang in eine kleine süße Seitengasse „Old Street“. Kleine Galerien, in Pastelltönen angestrichene Häuschen, kitschig pink blühende Bougainvillen, eine belgische Chocolaterie, süße Geschäftchen und am Ende das kleine „Au Petit Cafe“ warten hier und zeigen, dass Philippsburg auch noch andere Dinge als Juweliere und angetrunkene amerikanische Kreuzfahrtgäste zu bieten hat.

Nepal: (M)ein Morgen in Pashupatinath

Die Sonne brennt vom Himmel und trocknet die Pfützen des Regens vom Abend zuvor. Ich irre von Bouddha kommend etwas durch die Straßen, die mich zum Bagmati-Fluss führen. Baustellen neben saftig grünen Reisfeldern, fieser Staub und Abgase, die einem ins Gesicht pusten. Kühe gucken einen träge kauend von der gegenüberliegenden Straßenseite an.

Meine glutenfreien Highlights in Nepal

Wie es generell mit dem Reisen mit Zöliakie in Nepal aussieht, habe ich euch in einem meiner letzten Artikel verraten – heute geht es um die Orte, an denen man auch einmal unbeschwert essen gehen kann. Es soll nicht immer Dal Bhat oder geschnibbeltes Gemüse sein? Dann schaut doch einmal bei Madhav in Pokhara oder in einem Newari-Restaurant in Kirtipur vorbei!

Teil 1 – Von Beaten Rice, Dal Baht und Raksi.

Beaten Rice, Dhal Baht? Ihr denkt, ich spreche in Rätseln? Kommt mit mir auf eine glutenfreie Entdeckungsreise durch Nepal. Wenn ich an glutenfreies Essen in Nepal denke, schweifen meine Gedanken direkt ab und ich träume von einem der leckersten Essen, die ich in Asien je gegessen habe. Eher herzhaft-scharf und nicht zu süß. Aber freut euch nicht zu früh, so leicht macht es Nepal einem auch nicht, wenn es um Allergikernahrung geht und man auf sich allein gestellt ist!

Es fällt mir nicht gerade leicht, meine Gedanken und Erfahrungen in Worte zu packen. Man sollte meinen „Mensch Anna, einen Monat warst du da, du musst doch genug zu schreiben haben“. Ist auch so. 29 Tage bedeuten 87 Mahlzeiten + 4 Flugzeugessen + Snacks. Die (alkoholischen) Getränke nicht zu vergessen – die dürfen in Nepal nicht fehlen.

Kopenhagen – eine Reise in die Stadt mit viel Hygge und Smørrebrød

Das Gewitter von der vergangenen Nacht hat sich verzogen und die Sonne blinzelt durch das Fenster – ein perfekter Tag um die süßesten Ecken der dänischen Hauptstadt zu entdecken. Man könnte sich tagelang nur treiben lassen. Wenn du nicht so viel Zeit hast, helfen dir meine persönlichen „Kopenhagen Highlights“ vielleicht weiter.

Glutenfrei durch… Kopenhagen

Willkommen im glutenfreien Schlemmerland!

Meine vorherige Recherche hat mich schon so in Vorfreude versetzt, so dass ich nur einen klitzekleinen Vorrat eingepackt habe – das Meiste davon wurde schon auf der Bahnfahrt zum Flughafen und dem Flug aufgefuttert. Durch die Erfahrungsberichte, die online zu finden waren, habe ich mir Kopenhagen als kleines Paradies für Menschen mit Zöliakie vorgestellt.

Ein Tag in Ayutthaya – eine Reise in eine andere Zeit

Wir haben morgens früh. Ich trete vor die Tür. Wie eine Wand schlägt mir die schwüle Hitze entgegen – die Dusche hätte ich mir sparen können.

Per Skytrain geht es zum Demokratie-Denkmal in Bangkok. Es ist Rushour – so wie eigentlich den ganzen Tag und die ganze Nacht. Hupen, Bremslichter, TukTuks soweit das Auge reicht.

Von hier oben aus der Skytrain kann man es schön beobachten. Sie ruckelt laut Fahrplan pünktlich über die Gleise und verschwindet schnell hinter der Kurve, als wenn das ganze Verkehrschaos der Megacity gar nicht da wäre.

Pad Thai aus Thailand

*** glutenfrei – laktosefrei ***

Heute ist mal wieder Zeit für ein Rezept. Ich verrate euch (m)ein Pad Thai Rezept, das mich an eine wundervolle Zeit in Thailand erinnert.

In Thailand kommt wohl niemand daran vorbei.  Außer man hält sich die ganze  Zeit Augen und Nase zu – dann könnte es klappen. Aber ganz ehrlich, das wäre viel zu schade. Hierfür vergesse ich auch für eine kurze Zeit, dass ich besser auf Sojaprodukte verzichten sollte. Wenn man die richtige Soja- und Fischsoße nimmt, ist es glutenfrei und so können auch Menschen mit Zöliakie einen kleinen Ausflug nach Thailand in der eigenen Küche machen. Ich träume mich zurück an lange Abende auf Plastikstühlchen an Garküchen mitten in Bangkok oder Chiang Mai. Alles wuselt um einen herum, Autos hupen, TukTuks knattern an einem vorbei.

Und dann war da noch die Bimmelbahn…

Mit der nostalgischen Linie 1 bis an den Strand von Foz do Douro

 

Bei einem Städtetrip denkt man selten an den Strand – hängt wahrscheinlich schon mit dem Namen zusammen. Aber in Porto ist das anders – die süße Stadt kann nämlich beides. Stadt und Strand.

Ich sitze vor einer Kathedrale (nicht so selten in Porto) und warte, dass sich die hölzerne Bahn krächzend um die Kurve schiebt. Mit einem Waggon ist sie recht überschaulich – und damit auch ihre Plätze. Die kleine Traube an Menschen wird nervös, als sich etwas auf den Schienen tut. Die kleine sandfarbene Bahn kommt den kleinen Hügel empor und spuckt zunächst die Fahrgäste aus, die sie mitgebracht hat. Der Fahrer steigt aus und an der anderen Seite wieder ein, damit wieder es in entgegengesetzter Richtung weiter gehen kann. Dass sich die Leute gegenseitig nicht weg schubsen, wundert mich dann doch irgendwann, so wuselig wird es, wenn es heißt „alle einsteigen“. Beim Fahrer wird gezahlt und wer Glück hat, bekommt noch einen Sitzplatz am Fenster in Flussrichtung.