• NRW, Deutschland.
Braaibroodijes eignen sich perfekt zum Grillen

Braaibroodjies, Südafrika

Perfekt für den Grillabend

[Der Beitrag enthält Werbung für B:PURE.]

[glutenfrei, laktosefrei, ohne Soja]

Der Sommer ist doch einfach zum Grillen da. Aber nicht nur in Deutschland gehört das Grillen an lauen Sommerabenden (und für die richtigen Grillmeister natürlich auch ganzjährig bei Wind und Wetter) mit zu einer der liebsten Freizeitbeschäftigungen. Was in Deutschland das Grillen ist, ist in Südafrika der traditionelle Braai.

Braai kann man nicht beschreiben, das wird am Kap einfach gelebt und wahrscheinlich jedem ein Stückchen weit in die Wiege gelegt. Braai ist mehr als Tradition. Braai ist Nationalsport, auf den die Südafrikaner unglaublich stolz sind. Ja, es ist Lebensfreude, Genuss und eine schöne Möglichkeit, Leute zusammenzubringen und das Leben zu genießen. Es kommt nicht selten vor, dass auf Parkplätzen Schilder aufgehängt werden, wann „gebraait“ werden darf. Auf den Grill kommt hier vor allen Dingen Braaivleis (Fleisch) und Boerewors (riesige Würstchen-Kringel).

Aber auch Potjiekos gehört zu einem traditionellen Braai in Südafrika dazu. In einem gusseisernen Topf werden hier entweder fleischhaltige Gerichte oder Gemüse aufgesetzt – ein wenig hat es mich immer an Eintopf erinnert. Super lecker und eine gute Alternative zu einem möglicherweise kontaminiertem Grillrost! Aber Achtung: Auch hier gibt es spezielle Brühwürfel, die Gluten enthalten können. Solltet ihr also einmal zu einem typischen Braai eingeladen sein, solltet ihr das im Hinterkopf behalten! 🙂

Braaibroodjies machen einfach glücklich!
Am besten legt man die Brote direkt auf den Grill und nicht ine ien solche Klammer!

Und was bei keinem Braai fehlen darf: Braaibroodjies! Die werden oft als kleiner Nachtisch noch zum Abschluss auf den Grill geworfen. Aber wie das mit Zöliakie und Brot auf dem Grill so ist: Meist guckt man da nur zu und behält die Idee im Hinterkopf, um sie Zuhause auf dem heimischen Grill mit glutenfreiem Brot selbst auszuprobieren! 🙂

Fast zwei Jahre lang hatte ich die Idee nun im Kopf und tadaaaaa: Endlich habe ich es geschafft, sie umzusetzen. Auch wenn das klassische Braaibroodjie mit schnödem Weißbrot zubereitet wird, habe ich mich quasi für die „Deluxe“-Version mit Sauerteigbrot entschieden. Perfekt eignet sich das Bio-Sauerteigbrot von B:PURE dafür! Wenn wir mal ehrlich sind, ist Sauerteigbrot doch immer etwas Besonderes, oder? <3

Das Sauerteigbrot von BÖCKER B:PURE eigent sich super für die Braaibroodjies!

Das Sortiment von B:PURE umfasst über 10 verschiedene glutenfreie Backwaren – darunter auch zwei Bio-Brote. Alle der Leckereien sind nicht nur glutenfrei, sondern dazu auch noch vegan und ohne Zusatz von Ei, Erdnüssen, Lupinen, Schalenfrüchten, Sesam, Soja und weitere Allergene und unnötigem Schnickschnack. Frisch gebacken wird es gut verpackt beispielsweise über die Online-Shops von unverträglich und Foodoase versendet.

Über den Filialfinder könnt ihr aber auch bequem suchen, wo ihr in eurer Nähe das frische Brot bekommt! Hier kann es sein, dass ihr die frischen Leckereien über einen Bestellzettel vorbestellen müsst. Manche Partner-Bäckereien haben aber auch immer frische Backwaren von B:PURE vorrätig, so dass ihr sie direkt kaufen und mitnehmen könnt! Am besten fragt ihr mal bei dem entsprechenden Bäcker nach. 😊

Kurz aufgetoastet schmeckt das Brot wie frisch aus dem Ofen. Schön knusprig und gleichzeitig saftig! Hach, so muss ein gutes Brot doch einfach sein. Und ja, wenn es dann noch als Braaibroodjie verfeinert wird, ist es wirklich unschlagbar!

Braaibroodjies gehören in Südafrika einfach dazu!
Braaibroodjies schmecken super zu gegrilltem Gemüse!

Braaibroodjies bestehen immer aus zwei Scheiben Brot, etwas Käse, Tomate, Zwiebel und Chutney. Chutney darf in Südafrika generell beim Braai nicht fehlen. Natürlich dürfen die Zutaten je nach Geschmack etwas ausgetauscht werden. Wer es noch herzhafter mag, kann gerne auch noch ein Scheibchen Bacon darauflegen.

Seht meine Zutatenliste einfach als Empfehlung und Inspiration. Es ist keineswegs ein Gesetz, dass die aufgezählten Zutaten auf eure Brote „müssen“. Seid kreativ und hört auf euer Bauchgefühl und euren Geschmack. Auch Roquefort schmeckt himmlisch in der Kombination mit dem fruchtigen Chutney – insofern man ein Käsefan ist! 😊

Chutney passt super dazu!

Und was ich nicht vergessen darf: Auf jedes gute Braaibroodjie gehört neben Chutney auch Butter. Viel Butter! Beidseitig damit bestrichen, wird das Brot auf dem Grill so besonders knusprig.

Man sollte nur beim Belegen beachten, dass man kein Hochhaus baut, da die Brote ja auch noch gewendet werden möchten. Hierfür kann man auch Grillklammern verwenden, in die man die Brote packen kann. Diese sollten aber dick genug sein, da es sonst sein kann, dass die Brote zerdrückt werden. Ich finde es am bequemsten, wenn man die Braaibroodjies direkt auf den Grillrost legt – mit ein wenig Geschick und Geduld fallen sie so auch nicht auseinander.😊

So, aber nun heißt es erst einmal: Auf die Braaibroodjies, fertig, los!

Zutaten

Für das Chutney (ca. 250 ml)
  • 250 g Aprikosen – entsteint
  • 50 g Zwiebeln – gewürfelt
  • 1 TL Öl
  • 1 Prise Chili
  • ½ TL Salz
  • 25 g Rohrzucker
  • 20 ml Apfelessig
  • 1 Knoblauchzehe – gepresst
  • nach Bedarf: Ein Schluck Portwein
Für die Brote
  • 1 B:PURE Sauerteigbrot
  • Cheddar Käse
  • Tomaten – in Scheiben geschnitten
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, nach Bedarf etwas Chili
Für die karamellisierten Zwiebeln
  • 2 kleine/mittelgroße rote Zwiebeln – in Ringe geschnitten
  • 2 TL Rohrzucker
  • 2 Knoblauchzehen – gepresst
Durch den zerlaufenden Käse schmecken die Braaibroodjies noch besser!

Zubereitung

Chutney
  1. Gewürfelte Zwiebeln und gepresste Knoblauchzehe in Öl anschwitzen.
  2. Aprikosen klein schneiden und zu den angedünsteten Zwiebeln geben.
  3. Auf kleiner – mittlerer Stufe mit allen weiteren Zutaten einköcheln lassen. Die Aprikosen zerfallen selbst nach einiger Zeit – wer mag, kann sie natürlich auch mit einem Pürierstab gleichmäßig zerkleinern.
  4. Das ganze ca. 30-40 Minuten köcheln lassen, damit das Chutney etwas andickt.
  5. Wer mag, kann das Chutney auch einkochen und so für später haltbar machen. Dafür vorher Eimachgläser, bzw. Gläser mit Twistverschluss auskochen und das heiße Chutney einfüllen. Zudrehen & auf den Kopf gedreht auskühlen lassen.
Brote
  1. Den Brotlaib in gleichmäßige Scheiben aufschneiden.
  2. Zwiebelringe mit Rohrzucker und dem gepressten Knoblauch in einer kleinen Pfanne anbraten und karamellisieren.
  3. Jede Brotscheibe beidseitig mit Butter bestreichen.
  4. Eine Brotscheibe mit Käse, etwas Chutney, einigen karamellisierten Zwiebelringen, aufgeschnittenen Tomaten belegen, mit etwas Pfeffer & Salz bestreuen – mit zweiter Brotscheibe belegen.
  5. Nacheinander nun auch die anderen Brote wie zuvor beschrieben belegen und beidseitig für einige Minuten auf dem Grill anrösten, bis der Käse geschmolzen ist und die Brotscheiben schön knusprig sind!
Braaibroodjies schmecken einfach immer!

Habt ihr die köstlichen Braaibroodjies schon einmal probiert? Und habt ihr auch schon einmal das Sauerteigbrot von B:PURE getestet? Wie belegt ihr eure Grillbrote am liebsten? Berichtet mir gerne in den Kommentaren davon! Ich bin mir sicher, dass euch auch meine anderen südafrikanischen Rezepte wunderbar schmecken werden! Wie wäre es denn einmal mit Chakalaka oder Linsen-Bobotie?

Eure Anna ♥


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Anna

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