Zwetschgen-Schmand-Tartelettes

Findet ihr nicht auch, dass es endlich mal wieder Zeit für ein neues Rezept wird?

Seit einem Jahr haben mich immer meine kleinen Tartelette-Förmchen angesehen, sobald ich den Küchenschrank aufgemacht habe. Endlich ist es nun so weit, dass sie mal zum Einsatz kommen – sonst könnte man ja noch meinen, dass ich unnötig viele Backsachen in meinen Schränken horte! ?

Während ich sonst immer ein großer Fan von Brownies oder Muffins und vor allen Dingen Schokogebäck bin, kann man mich aber auch immer mit einer Mischung aus Nüssen und Obst bekommen! Et voilà: Zwetschgen-Schmand-Tartelettes mit einem Haselnussboden!

In diesem Jahr war es ein kleiner Kampf, die Zwetschgen vom Baum zu bekommen – die Wespen haben ihr Buffet mit allen Mitteln verteidigt. Aber hey, für kleine Pflaumenküchlein kann man auch schon einmal riskant auf der Leiter herumhampeln, um nicht Gefahr zu laufen von den Wespen mitaufgefressen zu werden.

Obwohl glutenfreies Gebäck ja oft ganz bekannt dafür ist, dass es gerne mal bröckelt, sobald es aus dem Ofen kommt und man es aus der Form nimmt, haben sich die kleinen Tartelettes wunderbar geschlagen. Auch am nächsten Tag waren sie noch sehr, sehr lecker und sind nicht auseinandergebrochen – sie eignen sich also perfekt für unterwegs auf der Reise oder im Büro. Oder zum Nachmittagskaffee. Oder einfach nur so zwischendurch!

Das Rezept ergibt 7 Tartelettes (+ Teig zum Naschen).

Zutaten

Für den Teig

  • 130 g glutenfreies Universalmehl
  • 80 g gemahlene Haselnusskerne
  • 120 g Butter
  • 1 Ei
  • 80 g Rohrzucker
  • 1 TL gemahlene Flohsamenschalen
  • ½ TL Xanthan
  • etwas Fett und glutenfreie Semmelbrösel für die Förmchen

Für die Füllung

  • 150 g Schmand (optional laktosefrei)
  • 150 g Quark (optional laktosefrei)
  • 1 Tütchen Vanillinzucker
  • 20 g Zucker
  • 280 g Zwetschgen (achtet darauf, dass ihr keine normalen Pflaumen erwischt – die geben viel Feuchtigkeit ab)

  1. Zunächst werden die trockenen Zutaten (Mehl, gemahlene Haselnusskerne, Zucker, Flohsamenschalen und Xanthan) miteinander vermengt.
  2. Danach gebt ihr die Butter in Flöckchen und das Ei hinzu und verknetet alles, bis ein gleichmäßiger Teig daraus geworden ist. Ich habe den Anfang von der Küchenmaschine kneten lassen, aber den Rest dann selbst übernommen – vergesst nicht, die Arbeitsfläche dafür ein bisschen zu bemehlen.
  3. Den Teig formt ihr zu einer Kugel und deckt ihn möglichst luftdicht ab, damit er ca. 20-30 Minuten lang im Kühlschrank ruhen kann. Achtung: Wenn ihr die Abdeckung vergesst, wird der Teig recht trocken.
  4. In der Zwischenzeit könnt ihr die Füllung der Tartelettes vorbereiten.
  5. Hierfür werden nur die weiteren Zutaten (Schmand, Quark, Vanillinzucker und Zucker) untergehoben.
  6. Auch die Zwetschgen können schon vorbereitet werden. Erst werden sie gewaschen, entkernt und dann der Länge nach in feine Scheiben geschnitten – oder in eine Form, die ihr gerne haben möchtet.
  7. Vergesst nicht, den Ofen auf 180 °C bei Ober-/Unterhitze vorzuheizen.
  8. Bevor ihr den Teig aus dem Kühlschrank nehmt, werden die Tarteletteförmchen vorbereitet. Die fettet ihr gleichmäßig ein und streut sie mit Semmelbröseln aus, so dass der Teig nach dem Backen nicht kleben bleibt. Kleiner Tipp: Wenn ihr keine glutenfreien Semmelbrösel im Haus habt, könnt ihr stattdessen auch gemahlene Haselnusskerne nehmen.
  9. Bekommt nun keinen Schrecken, wenn ihr die Teigkugel aus dem Kühlschrank nehmt – sie wird ganz schön hart sein. Der Teig wird nun ein bisschen mit den Händen geknetet und in sieben ungefähr gleichgroße Teile aufgeteilt.
  10. Nach und nach werden damit nun die Tartelette-Förmchen befüllt, die ihr zuvor vorbereitet habt. Am Besten drückt ihr den Teig bereits in den Händen etwas flach und verteilt ihn dann in den Förmchen – drückt ihn schön an, damit auch in der Mitte noch genug Platz für die Füllung bleibt!
  11. Mit einer Gabel wird der Teig nun etwas eingestochen.
  12. Nun werden die Förmchen nur noch mit der Quark-Schmand-Masse befüllt und mit den Zwetschgen dekoriert.
  13. Die kleinen Tartelettes kommen nun für 30-35 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze in den Ofen. Werft zwischendurch immer einen blick in den Ofen, damit sie nicht zu dunkel werden!
  14. Wenn sie fertig sind, lasst ihr sie noch kurz in der Form auskühlen – sonst kann es sein, dass sie auseinanderbrechen.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken! Erzählt mir gerne in den Kommentaren, wohin die kleinen Törtchen euch auf der Reise begleitet haben! Ich würde mich freuen!

Eure Anna ♥


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Anna

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