Sommerrollen mit Mango-Peanutbutter-Dip

Perfekt für zu Hause und unterwegs

 

Habt ihr euch auch schon so oft vor der Frage gestanden, was ihr bei der nächsten Reise als Proviant einpackt? Ich stehe nicht nur vor Reisen, sondern auch jeden Tag vor der Arbeit aufs Neue vor der Frage – manchmal sprudeln die Ideen aus einem heraus und man könnte unzählige Gerichte vorbereiten und am kommenden Tag ist man irgendwie ideenlos.

Heute habe ich euch meine aktuellen Lieblingsbegleiter für den Alltag und die Reise mitgebracht: frische Sommerrollen. Auch wenn der Name sehr dafür spricht, dass die frischen Rollen besonders für warme Sommertage gedacht sind, holen die asiatischen Reisrollen auch bei herbstlichem Wetter zumindest kurz den Sommer zurück. Gefüllt mit knackigen Zutaten und einem fruchtigen Mango-Erdnussbutter-Dip kann man sich so das warme Wetter wunderbar zurückträumen.

Auch wenn es immer nach einer Menge Aufwand klingt, sind die Rollen schnell gefüllt. Man kann sie auch schon am Vorabend hervorragend vorbereiten, so dass man sie morgens nur noch in die Tasche stecken muss.

Die Zutaten könnt ihr nachtürlich nach Vorliebe individuell anpassen – ich liebe die Kombination aus den weichen Reisnudeln und den krossen Erdnusskernen. Je nach Geschmack (und vielleicht auch Inhalt eures Vorratsschranks) könnt ihr hier Erdnüsse oder Cashews nehmen – ich finde, dass beides grandios passt. Ich habe mich hier für Erdnüsse entschieden, um den Geschmack der Peanutbutter im Dip aufzugreifen.

Wenn ihr euch wundern solltet, ob ich den Koriander in der Zutatenkiste vergessen habe, kann ich euch beruhigen. Ich habe bei dem Rezept bewusst darauf verzichtet. Koriander und ich werden in diesem Leben einfach keine Freunde mehr – das steht auf jeden Fall fest!

Tipp für Reisen: Solltet ihr die Sommerrollen mit auf (Flug-)Reisen nehmen wollen, müsst ihr natürlich mit dem Dip aufpassen. Entweder füllt ihr euch die Soße in ein ganz kleines Gefäß um und verstaut es im Beutel für eure Flüssigkeiten, oder ihr genießt die Rollen ganz ohne zusätzliche Soße – beides ist auf jeden Fall super lecker! Solltet ihr keine Soße mitnehmen, könnt ihr für die fruchtige Note auch eine Scheibe Mango mit einrollen!

Zutaten

Für die Sommerrollen
  • 5 Blätter Reispapier
  • 30 g Babyspinat
  • 60 g Zuckerschoten
  • 1 mittelgroße Möhre (80 g)
  • 90 g frische Mungobohnen
  • 50 g Reisnudeln
  • 100 g Garnelen
  • Sojabohnenkerne nach Belieben
Für den Dip
  • ½ Mango (125 g)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Prise Chili
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 guter Spritzer Zitronensaft
  • 1,5 EL Peanutbutter

Zubereitung

  1. Wenn ihr die Reisrollen nicht ganz klassisch mit glutenfreier Sojasoße essen möchtet, wird zunächst die Mango-Peanutbutter Sauce zubereitet. Hierfür schält ihr die Mango und schneidet die Hälfte der Frucht in kleine Stückchen. Diese werden in einem kleinen Topf gemeinsam mit der gepressten Knoblauchzehe und den weiteren Zutaten ein wenig köcheln gelassen und schließlich mit dem Pürierstab zu einer feinen Creme verarbeitet. Je nach Geschmack könnt ihr hier natürlich auch noch mehr oder weniger Erdnussbutter und Sojasoße (und natürlich auch Chili) nehmen.
  2. Für die Zubereitung der Sommerrollen werden dann erst einmal die Zuckerschoten in leicht gesalzenem Wasser blanchiert und in kaltem Wasser abgeschreckt.
  3. Die Glasnudeln werden für einige Minuten mit kochendem Wasser übergossen, bis sie schön weich sind. Diese müssen gut abtropfen, damit sie nicht so viel Feuchtigkeit an das Reispapier später noch abgeben.
  4. Die restlichen Zutaten werden in feine Streifen geschnitten, der Spinat gewaschen und mit einem Küchentuch abgetupft. Die Möhre schäle ich meist der Länge nach mit dem Sparschäler in ganz feine Streifen, da ich sie einfach nicht mit der Hand so dünn geschnitten bekomme.
  5. Die Reispapierblätter werden kurz einzeln in einer flachen Schale oder einem Teller mit Wasser aufweichen gelassen – sie dürfen nicht zu lange im Wasser liegen, da sie sonst recht klebrig werden und sich schwer verarbeiten lassen. Keine Sorge, ihr fühlt das, wann der richtige Zeitpunkt ist, die Reispapierblätter aus dem Wasser zu nehmen.
  6. Nun geht es ans Befüllen der Sommerrollen. Hierfür bereitet ihr das angefeuchtete Reispapierblatt auf einem Teller oder der Arbeitsplatte aus. Mittig werden nun die Zutaten aufeinandergelegt. Achtet darauf, dass an den Seiten noch etwas Platz bleibt. Nun werden die beiden Seitenteile eingeschlagen und die Rolle von unten nach oben aufgerollt. Kurz bevor die Rollen komplett aufgerollt sind, legt ihr auf das untere Drittel des Papiers noch einige der Garnelen und rollt das Papier auf, so dass sie gut halten. Noch ein Tipp zum Schluss: Rollt das Papier möglichst fest auf, dann fällt euch beim Essen später nicht alles entgegen. Keine Angst, das Reispapier ist recht robust und hält mehr aus, als man denken mag.

 

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachkochen, bzw. Nachrollen! 🙂 Was ist eure liebste Kombination? Verratet mir in den Kommentaren gerne eure liebsten Zutaten!

Eure Anna ♥

 


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Anna

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