Ein Tag in Bregenz, Österreich

Ein Abstecher zum Pfänder und Bodensee

 

Obwohl es so viel in und um Scheidegg herum zu entdecken und zu unternehmen gibt und ich auch nach meinem zweiten Besuch bei Weitem noch nicht alles entdeckt habe, hat es mich bei diesem Besuch für einen Tag nach Bregenz verschlagen. Irgendwie fühlt es sich doch immer ein wenig nach Urlaub vom Urlaub an, wenn man eine andere Stadt und neue Orte entdeckt. Nach einem ausgiebigen Frühstück und einem Stückchen glutenfreiem Apfelstrudel im Café Engel in Scheidegg geht es in Richtung Österreich. Die Grenze ist nach wenigen Fahrtminuten erreicht und nach ca. 20 Minuten ist man aus Scheidegg schon bei unserem österreichischen Nachbarn am Bodensee.

Auf der malerischen Landstraße geht es vorbei an Wiesen und Feldern, durch kleine Waldstücke bis hin zum Bodensee, der schon aus einiger Entfernung glitzert. In Bregenz angekommen, stauen sich die Autos etwas am Seeufer – die Idee bei perfektem Wetter das Bergpanorama oder den See zu genießen, hatten heute wahrscheinlich mehrere. So geht es im Schneckentempo in die Innenstadt – aber zumindest entschädigt der traumhafte Ausblick auf den See im Augenwinkel für die kurze Wartezeit.

Eigentlich war für heute eine Wanderung von Scheidegg aus zum Pfänder geplant, aber nach dem sportlichen Programm in den vergangenen Tagen haben wir die Wanderung auf den nächsten Besuch verschoben und lassen es heute etwas ruhiger angehen.

Bregenz hat einen ganz besonderen Flair. Bei dem Sonnenschein heute und den noch so angenehmen Temperaturen hat es fast etwas Südländisches. Es fehlen nur noch die Palmen am Seeufer. Das Leben scheint sich an diesem Wochenende hier am See und auf dem Berg abzuspielen – jeder scheint draußen noch die letzten sommerlichen Herbsttage zu genießen.

Besuch des Pfänders

Mit seinen 1064 Metern thront er über dem Bodensee und ist wahrscheinlich die beste Aussichtsplattform, die man hier weit und breit findet.

Mit der Pfänderbahn geht es in wenigen Minuten von der Talstation aus schwebend über Bregenz. In Nullkommanichts ist die Seilbahn gefüllt und schon geht es los – uns zu Füßen einige wunderschöne Villen und natürlich der See, dessen Größe erst einmal begreifbar wird, je höher uns die Bahn bringt. Bregenz wird immer kleiner und scheint zu einer Miniaturstadt zu schrumpfen, je höher es auf den Hausberg der Stadt hinauf geht.  

Tipp: Versucht einen Platz hinten in der Bahn zu bekommen, damit ihr den wunderschönen Ausblick genießen könnt!

An der Bergstation tummeln sich heute die Menschenmassen – nach einem kurzen Besuch auf der Aussichtsterrasse auf der Seilbahnstation suche ich das Weite und vor allen Dingen ein ruhiges Plätzchen. Vorbei an Souvenirshops und Einkehrmöglichkeiten geht es den kleinen, etwas versteckt liegenden Weg zum Gipfel hinauf. Puh, an meinen faulen Tag habe ich mit so viel Anstrengung gar nicht gerechnet. Nein, Spaß beiseite – der kleine Aufstieg über den schmalen Weg lohnt sich allemal. Auf der Bergkuppe verteilt befinden sich mehrere Gasthäuser und Wohnhäuser, mit einem großartigsten Ausblick!

Ich suche mir ein Plätzchen auf der Bergwiese, um mir ein bequemes Bettchen aus meiner Jacke und meinem Rucksack für einen kleinen Mittagsschlaf zu bauen. Idyllischer kann es kaum sein. Die Menschenmengen hinter mir gelassen, gibt es hier nur summende Bienen und völlige Ruhe. Auf einmal beginnen die Alphörner im Hintergrund zu spielen – authentischer kann es hier kaum noch werden. So liege ich hier in der Sonne, lasse die Seele baumeln und vergesse völlig die Zeit. Schöner kann der Tag wohl kaum noch werden.

Spaziergang am Seeufer

Bevor der Tag hier in Bregenz zu Ende geht und ich mich wieder ins Auto schwinge, um den Rückweg anzutreten, kann ich Bregenz nicht verlassen, ohne noch einen kleinen Spaziergang am Seeufer entlang zu machen. Familien, junge Pärchen und Freunde sitzen hier auf den großen Stufen am Wasser und genießen die Sonnenstrahlen.

Freche Schwäne schwimmen vorbei und hoffen auf den ein oder anderen Snack, der von den Leuten ins Wasser geschmissen wird. Eine Junggesellin versucht ihr Bestes, die Waren aus ihrem Bauchladen zu verkaufen. Viele mieten sich noch ein Tretboot, um die letzten Sonnenstrahlen auf dem Wasser zu genießen. Die Bar im kleinen Pavillon auf dem Steg ist gut gefüllt – der perfekte Ort für eine kleine Erfrischung zwischendurch!

Glutenfrei einkaufen im Sutterlüty

Wenn es für mich ins Ausland geht, strahlen meine Augen immer ganz besonders, wenn ich den ein oder anderen Supermarkt entdecke. So verschlägt es mich bei meinem Bregenz-Besuch in den Sutterlüty am Bahnhof. Schnell ist hier natürlich auch das glutenfreie Regal gefunden – und ja, die Auswahl ist grandios! Vor lauter Freude über das gut gefüllte Regal vergesse ich ganz danach, nach frischen glutenfreien Backwaren zu gucken – wenn es euch auch zufällig in den Sutterlüty verschlägt, würde ich mich über euren Tipp freuen, ob es hier auch eine Auswahl an frischen glutenfreien Leckereien gibt.

 

Wart ihr auch schon eimal in Bregenz oder habt andere tolle Ausflugstipps, die man von Scheidegg aus besuchen kann? Erzählt mir gerne in den Kommentaren davon!

Eure Anna ♥

 

* Offenlegung: Dieser Beitrag ist im Rahmen einer Einladung durch Scheidegg-Tourismus entstanden. Meine Meinung, die Eindrücke und Erlebnisse, die ich hier vorstelle, sind dennoch meine ganz eigenen und wurden nicht durch die Einladung beeinflusst.

 


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