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Kokoskonfekt zu Ostern wie Bounty, glutenfrei vegan

Österliches Kokoskonfekt

Ein himmlisches Konfekt – nicht nur für Ostern

[glutenfrei, laktosefrei, vegan, optional ohne raffinierten Zucker]

 

Kokoskonfekt geht immer, oder? Seid ihr noch auf der Suche nach einem einfachen Osterrezept, das schnell gemacht ist? Dieses österliche Kokoskonfekt ist die Lösung! Süß soll es sein, aber nicht zu süß? Und ein wenig an Sommer, Sonne, Sonnenschein, Palmen und schneeweißen Strand erinnern? Wie wäre es denn mit meinem kleinen Kokosträumchen – eine leckere, süße Kokosmasse mit Zartbitterschokolade ummantelt? Einfach rundum perfekt. Hach, da könnte ich mich reinlegen!

Die kleinen Kokoshappen sind in Windeseile zubereitet und halten sich gut im Kühlschrank – wenn sie vorher nicht vernascht werden:-). Aber natürlich eignet sich das leckere Kokoskonfekt nicht nur für Ostern! Es ist perfekt für den Nachmittagskaffee und immer dann, wenn einen der Heißhunger auf etwas Süßes überkommt!

Momentan bin ich mit meinen Gedanken immer noch auf Reisen – in meinem Küchenschrank warten so einige Dosen Kokosmilch darauf, in den Kochtopf zu wandern. Aber anstatt immer neue Curries, Suppen und andere Leckereien auszuprobieren, ist es heute allerhöchste Zeit für leckeren Süßkram, den man daraus zaubern kann!

Das leckere Kokoskonfekt ist nicht so süß wie Bounty!

Natürlich lässt sich nicht verleugnen, dass sie ein ganz bekanntes Vorbild haben. Ihr glaubt gar nicht, wie glücklich ich damals war, als ich herausgefunden habe, dass ich trotz der Zöliakie noch Bounty essen kann. Durch meine zusätzliche Laktoseintoleranz kann ich aber leider nie so viel davon essen – also war es allerhöchste Zeit, eine verträglichere Variante zu kreieren! Und was soll ich sagen? Ich mag sie noch lieber als die „echten Bounty“. Durch die Zartbitterschokolade sind sie nicht zu süß, auch wenn ich an dem Zucker bei der Kokosmasse nicht gespart habe:-).

glutenfreies, veganes Kokoskonfekt wie Bounty

Wenn ihr auf normalen Haushaltszucker verzichten möchtet, funktioniert das Rezept auch wunderbar mit Xylit – ich habe beides ausprobiert. Dafür wird einfach die gleiche Menge des Birkenzuckers genommen. Je nach Geschmack könnt ihr da natürlich variieren.

Für das Rezept verwende ich die cremige Kokosmilch aus der Dose – damit sie schön flüssig ist, lege ich die Dose vor der Verarbeitung immer eine Zeit lang auf die Heizung. Trick 17 quasi:-)! die Kokosmasse lässt sich super mit einem Esslöffel portionieren und mit den Händen verarbeiten. Wenn ihr das Gefühl habt, dass die Masse etwas bröckelig ist, empfehle ich euch  die portionierte Masse ganz fest in der Hand zusammenzudrücken. So schmilzt das Kokosöl ein wenig und bindet alles perfekt miteinander. So wird das Kokoskonfekt auch schön kompakt und bricht auch später nicht so leicht auseinander.

Sobald euer Konfekt geformt ist, kommt es erst noch für ca. eine halbe Stunde in das Gefrierfach, bevor es in die Schokolade getunkt wird. Am besten eignet sich für das Schokobad natürlich Pralinenbesteck – ich habe mir mit zwei Gabeln ausgeholfen. Das klappt auch wunderbar. Dadurch, dass die Kokoshäppchen eiskalt sind, wird die flüssige Schokolade auch blitzschnell hart! Ihr könnt sie auf einem Kuchengitter fest werden lassen und dann luftdicht verschlossen im Kühlschrank lagern. Vor dem Verzehr würde ich sie einige Minuten vorher aus der Kühlung nehmen, dann ist die Konsistenz perfekt!

glutenfreies, veganes Kokoskonfekt schmeckt wie Bounty

Zutaten

Für die Kokosmasse

  • 250 g Kokosmilch (aus der Dose)
  • 200 g Kokosraspel
  • 30 g Kokosöl
  • 60 g Zucker oder Xylit
  • 1 Prise Salz

Für die Schokohülle

  • 150 g Zartbitterschokolade + 1 TL Kokosöl

 

Zubereitung

  1. Zunächst werden alle Zutaten für die Kokosmasse miteinander vermengt. Sollte das Kokosöl nicht flüssig sein, wird dieses kurz erwärmt, so dass es als Flüssigkeit eingearbeitet werden kann.
  2. Die Masse ist schön klebrig und kann super mit einem Esslöffel portioniert und mit den Händen verarbeitet werden. Bei den Formen könnt ihr kreativ sein – zur Osterzeit habe ich mich natürlich für Eier entschieden.
  3. Die fertig geformten Kokoseier werden nun ca. eine halbe Stunde in den Gefrierer gelegt.
  4. In der Zwischenzeit wird die Schokolade über dem Wasserbad geschmolzen. Hier gebe ich immer noch einen TL Kokosöl zu, damit sie schön geschmeidig wird.
  5. Die Kokoshappen werden nun nacheinander in das Schokobad getunkt und auf einem Kuchengitter trocknen und hart werden gelassen! Wer mag, kann sie zur Dekoration noch mit Kokosraspeln bestreuen.

selbstgemachtes glutenfreies, veganes Kokoskonfekt schmeckt wie Bounty

 

Was gehört zu euren liebsten Oster-Naschereien? Perfekt eignen sich natürlich auch die leckeren Kokosreis-Tartelettes mit Mango! Habt ihr das Rezept ausprobiert? Erzählt mir gerne in den Kommentaren davon!

Eure Anna ♥

 


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Anna

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